Band 
Sechster Jahrgang.
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kann sie dort nachschlagen. Ich ende deswegen; aberstaune mit einem Gott verehrenden Blick die wunderbare,einem verwegenen Sprung über grundlose Klüfte ähnliche,Veränderung weniger Jahre an, durch welche unsre Stadtaus der allgemeinen Niedrigkeit auf einen Berg gestelltworden, alS ZwinAlm den Verstand aufheiterte, undihn besserer Religionsbegriffe und ächter Gelehrsamkeit sä-hiq machte, und kurz jenes Bestreben nach Wissenschaftgründete, das sich bis auf jetzt bey unS fortgepflanzt hat,und, ob Gott will, ferner erhalten wird.

Wer sollte es denken — was doch an dem Tage liegt —daß dieser erfreuliche Zustand ein Werk der Vorsehungdurch die Hand Baris des Grossen gewesen, in seinendauerhaften Anstalten. Barl und Fwinglin — son-derbare Znlammenkunft seyen darum immer Gegenständeder Dankbarkeit und Verehrung jedes ächken Zürchers.

S.

II.

Geschichte der Unterhandlungen des Bürgermeüster Heinrich Cschers vonZürch, und des Nen-ner Daxelhofers von Bern am französischen Hofei. I. r68?' in Sachen der Republrck Genf, we-gen den der letzlern von der Stift Anneey strei-tig gemachten Gefallen im Pays de Gex.

^)eit undenklichen Zeiten besaß die Stadt Genf herrrschastliche Rechte, Renten und Zehnten in der benachbar-ten Landschaft Gex, die von Altem her dem Hause Sa-rvoycn gehörte, über dasselbe aber vor der Mitte dessechzehnten Jahrhunderts von Bern erobert, bald aber