Das Ende war, daß Herr von Lroißi übernahm,hev Einhändigung des Schreibens mit Sr. Majestät zusprechen, und Dero Antwort wissen zu lassen. Bey Fort-führung des Gespräches bediente er sich eines sanftenTons, und höflicher Worte, auch gegen den V nnerDaxelhofcr. Einmal schien er selbst zu gestehen, daß inder That erweichen Staaten nicht die Ehre wiederfayre,die sie zu fordern berechtiget seyen; aber, that er ge.schwind hinzu , ihm, als Staatsbedienten , gezieme eSnicht, etwas an dem Herkommen zu ändern.
Es zeigte sich bald, daß der Mann, der glaubte, fürseine Person bey dem bleiben zu müssen, was er behaup-tete Herkommens zu seyn ^-auch das gleiche seinem Königertcth. Gerade den folgenden Tag ließ er durcy Giraudsagen, daß der Hof von dem nicht weichen könne, wasseine Register enthalten. Je weniger Hosnung nun dieseAntwort den Abgesandten übrig ließ, desto mehr glaubtensie sich im Fall einen nochmaligen Versuch zu machen; inwelcher Absicht sie sich zum drittenmal bey Eroißi einsän-den. Er schien vom Podagra geplagt, und deswegen,wenn nicht vielleicht aus einer andern Ursache, ungehal-ten über diesen Besuch zu seyn. Denn, als der erste Ge-sandte seinen Vertrag machen wollte, fiel er ihm in dieRede: Der König, sagte er, wisse wohl, was und wieviel er den Cantonen zu danken habe. So, wie er esbisher gethan, werde er es weiters zu erkennen geben;allein was seine Ehre berühre, könne er nichts vergeben.Zudem scheine es den protestantischen Orten wenigErnst, sich ihm gefällig zu beweisen, ja nicht einmal zuleisten, wozu sie doch verpflichtet seyen: Nicht nur werdeseinem Abgesandten von den Ständen Furch und Bernmit weniger Ehrerbietung als von den übrigen Orten be-gegnet i;)/ sondern Bern fahre darüberhin frisch fort,
rz) Auf den Tagsatzungen hatte sich zuerst bis Caurlep zu Baden,