Band 
Sechster Jahrgang.
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machte ir), endete gleichwohl zuletzt damit: Daß hieraussich kein Schluß auf Aenderung des gegen uns gebräuch-lichen Ceremomals ziehen lasse da eine solche Aenderungfür den König mit nach!heiligen Folgen in Bezug aufandre Staaten begleitet fcrm würde. WaS aber der Ge»brauch und die Uebung gegen die EydAenößiscken Staa»len, in Fällen wie der gegenwärtige/ ,ey, zeigen die hie-sigen Register / an w iche allein/ nicht an die unsrigen mitjenen nicht übereinstimmenden, der Hof sich halten müsse.

Indeß, erwiederte Escher, melden diese Register deßHofes/ baß i. I. iSzg- die katholischen Gesandten unddie evangelischen gleich gehalten worden/ da doch be-kannt wäre, wie unangenehm dem Cardinal von Riche-lieu die Gefandschafk der katholischen Orte, wie will.kommen hing gen die der evangelischen Stände gewesen :Ob diese Gleichheit also wahrscheinlich sey / und nicht viel-mehr ein gerechter Verdacht wider die Zuverläßigkeit jenerNachrichten entstehe, die zu dem so allgemein, so kurz,und von niemand unterschrieben wären, während dem dieunsrigen gmz umständlich, und eigenhändig von den Ge-sandten geschrieben seyen; von dem Bürgermeister Hirzelvon Zörch, dessen Rechtschaffenheit nicht weniger als seineEinsichten allgemein bekannt gewesen, und von dem Ge-neral von Erlach , dem Vertrauten deS Herzogs Bern-hard von Weimar, und der sich durch seine Kriegstha-ten um Frankreich selbst so verdient gemacht habe.Escher kam dann wieder darauf zurück, wie sehr die Sa«che beyden Ständen angelegen sey, und überreichte, zumBeweis dessen, das von ihnen an den König abgefaßteSchreiben.

ir) Er hakte grossen Antheil au den Verhandlungen dieser Lag»

satzung, und ihrer Ausführung, die sich auf die Eidgenössische

Neutralität bezogen.

(Schw. Mus. VI. Iahrg. II. Heft.) Ggg