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Gieh t» der Ewigkeit nimmer ermeßnem, nimmer beschilftemOcean treiben die Zeiten, und drängen sich Wog' auf Woge —Schau wie flulhen die hundert! wie rolle» die tansendmaltausendBrausend dahin, und reisten hinweg in kreisenden SrundeuAlles was ist und war und seyn wird. — Nur die GottheitBleib» wie sie 'st und war, und der Gottheit Tochter die Tugend.Ewig ist Tugend; ihr Leuchten erlöscht, ihr Leben verwelkt nicht!
Uns sind Sie Muster und Vorbild, dem nachzustrebenunsere Ehre und unser Ruhm sey. Sie werden uns,großmüthiger Mann! — das dürfen wir hoffen, fernernoch Lehrer, Freund und Vater seyn. Sie werden nachuns noch mancher Jünglinge Reihen aus Ihrem Unter,richt Seegen und Nutzen ichöpfen lassen, »nb so fortfah-ren Saamen auszusäen, der in künftiger Geschlechter un-absehbaren Fernen blühe» unv Früchte tragen, und IhresAndenkens schönstes Denkmal seyn wird.
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Und nun wende ich mich an Sie, meine jungenFreunde! Weitaus die meisten von Ihnen sollen sich zugeschickten Landärzten bilden. Ihre ganze Lage macht esIhnen zur unvermeidlichen Nothwendigkeit, den wichtigenBeruf des Arzts und den des Wundarztes zugleich zu um-fassen. Sie haben diese Lage mit einer unzählbaren Men.ge ihrer Mitdrjjder aller Zeiten und aller Länder gemein.Immer und allenthalben mußte die Anzahl der Aerzte desungleich zahlreichern Landvolks grösser seyn, als die derweniger« Städter; und jene waren unter diesen ärmer»Volksklassen nur höchstsetten nicht genöthigt, ärztliche undwundärztliche Dienste zugleich zu leisten; waren also auch,wenn sie als rechtschaffne und würdige Männer in ihremBeruf arbeiten wollten, verbunden, sich die Kenntnissedes Arztes und des Wundarztes in ihrem gqnzen Umfangezu verschaffet?,