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Aber vorher — ehe sie dieß thun könnten, war eSPflicht unv hohe Schuldigkeit einer guten Regierung —die, wenn sie nicht bey der Sorge für das physischeWohl ihrer Untergebnen anfängt, ihrer Pflichten wichtig,sten, und der Erfüllung in hohem Grad wirklich fähigenTheil, auf unverzeihliche Weife aus den Augen setztunabläßige Pflicht, sage ich, einer guten Obrigkeit wares, Gelegenheit und Anlaß zu verschaffen, durch die jeneLandärzte zu ihrem wichtigen Beruf, und zu nützlichenMitgliedern der Gesellschaft gebildet werden könnten.
Denn nur bey solchen vorhandenen Gelegenheiten,ward es strafbares Verschulden des leichtsinnigen Unwis-senden , der jene Gelegenheiten versäumte; nun erst warder der Strafe seiner Obrigkeit, seiner Vorsteher, seinerMitbürger, feines eigenen Gewissens schuldig.
Lange, lange mangelten — zur Schande derer, diehätten helfen sollen, und können — in den meisten Län-dern jene Anstalten ganz und gar; noch mangeln sie anmanchen Orten. Noch bittet die Königliche Gesellschaftder Aerzte in Frankreich ihre Nationalversammlung umUnterricht für die 7000. Landärzte die ihr Land braucht,und die als ganz und gar vernachläßigt geschildert wer.den. Heil und Seegeu ihr, wenn sie auch dieß Ratio»nalbedürfniß so herrlich erfüllt, wie sie der wichtigstenmanches bereits erfüllt hat. Heil und Segen den freyenFranken, wenn sie auch hierin», wie in so manchen an.dern der wichtigsten Lebensverhältnisse, der Freyheit gött-liche Würde allen Völkern beweisen l
Welchen Rang in dieser Rücksicht unsere Schweig be.hauptet hat, und größtenlheils noch behauptet, hat Dr.Aepli neuerlich laut gesagt; und schweigend ward seineAussage allgemein bestätigt.
Doch auch wir wollen hoffen, und denen danken, die,in eingeschränkterm Kreist freylich, aber durch eigene Auf.