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die Herrschaft und der Scepter versprochen.Es hecht aber: Wer da überwindet, undhält meine Werke biß uns Ende, dem willich Macht geben über die Heyden. DerUcberwmder ihre Kleider blinkten bey denRömern von Sternen. Die Verheißungwird aber nicht erfüllt >, wann die Bedin-gung nicht gehalten wird. Dieses ik nunnicht geschehen , so konnte auch ieneS nichterlanget werden. Es hat also die Thyati-rische Gemeinde niemahls die vecheissene Ge-walt gehabt , welche sie nur allein durchErfüllung der Bedingung über die FeindeGOltcs erhalten halte. tV.) Geo. DanielGeylery, Reclors zuElbingen, Programmsvon der neuen Schreib-Art der deut-schen Sprache. Eldmg, I74t. Die deut-sche Sprache hat seit der Zeit, da die frucht-bringende Gesellschaft entstanden , einen ge-waltigen Stoß bekommen , weilen man alleKunst-Wörter verbannest, hingegen vieleneue Benennungen erdichtete, welche fastniemand verstuhnd. An statt dieser Worte;Der Secretarius saß am Fenster undschrieb ; solle man sagen : Der geheimeSchreinhakler saß am Tageleuchter;Es hielt aber diese Neuerung nicht Stich,sondern wurde bald von geschickten Männernlächerlich gemacht. Andere wollen die No-mina appellariva: als Oonlul, lmperacor,kr-ecor Lec. noch andere die Kunst-Wörterder Gr-rmmatic: als dlominacivus- (stnsti-vus ALL. übersetzen, es hat aber weutg Nu-tzen. Dann denen Gelehrten stnd die latei-nischen Namen bekannt, Ungestörte» aberallein kommen sie barbarisch und dunkel für.Noch andere suchen die Sache so zu vermit-teln , daß sie zwar solche lateinische Wörterbehalten, solche aber wenigstens mit deut-schen Buchstaben schreiben, z. E. Staats-minister , Admiral, Nutritorn rc. Der be-rühmte Leibnitz in LolleKan. Lcz-mol. viä.Erst. Beytr. 1?. m. n. i. p. 495. sagt spott-weise davon also : Man müsse dergleichenWörter deutsch schreiben , damit den Ge-wissens-Scrupel der wohlgemeynten ehrlichenDeutschen und Eiferer vor das Vaterland,
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und noch überbliebenen Herren Fruchtbrin-genden gänzlich aufzuheben. Andere wolle«die abcnkheurliche Schreib-Art einführen ,welche der Etymologie gerade entgegen läuft,da sie vor LorMormm , Colstgium, Can«tor rc. schreiben wollen: Konsistorium, Kol,legium , Kantor rc. Denn sie sagen, derdeutschen Sprache fehle der Buchstaben 2 ,dessen Platz das K vertreten müsse; Es giltdieß aber nur von puren deutschen Mörsern,nicht aber von lateinischen. Und eben die-ser Meynung sind der Herr von Lcibmtz,Tscberning, Schottet, Freyer, undgrösten-theils die Leipziger Herrn Lrkici. V.) stl.Samuel Gerlach Rectors zu Potsdam,von einer alten Uhrkunde von Pols,dam , welche Kaystr Otto lll. zu Merst.bürg Anno 99?- ertheilt. Sie lautet also:Octo ciivmL - - - - - - yuemaämo-
clum — - klLtbrlciL soll. Ouimilluedur-geiisis eccleliL bonorsbili /rbbatillL äecii-mu5 <le nvlstä ^>^os>riec3re stuo loca vorr-änpimi ttslm sticks , in provincia Usve-len vocsca Üe in instila Lborie in Vielesstw S-L. Es beweiset der Herr Autor, daßkorräupimi nichts anders als Potsdam sey»Den« r) lieget es im Haveland , 2) auf ei-ner Insul , der Potsdamische Werder ge-nannt , welche aber vordem Chozis muß ge-heißen haben. Denn bekannt, daß die Cho-zini der Wenden zwischen Trebbin und Blau-kenste gewohnt, welches letzte von Potsdamkaum eine Meile entfernet ist. Hieraus er-hellet also das grosse Aller der Stadt Pots-dam. vi.) Nachricht von dem Anfangeund denen Lehrern des LutherischenAtdenäi und der Dom-Schule zu Bre-men, darinnen 264;. dt. Joh. Hülsemanu,von Hamburg, der erste Rector war , undder jetzige dl. Jacob Hieronymus LochnerHeißt. VIl.) stcäkore; des Q^mnalri zu Ist,terbock und zu Marienburg in Preussen,viii.) Lebens« Lauf des noch lebendenBremischen Zerrn Rector Lochncrs, undwas er geschrieben , nebst andern neuenSchul - Nachrichten. Ist für 9 kr. zu haben.
(Die Foxtsetzung folgt künftig)
B r Iena-