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Jena. Mhier ik bey Johann FriedrichRittern gedruckt: Eines Politici gewissen-haftes Bedenken über die durch denHerrn Grafen von Ztnzendorf und des-fen JLirdrüder verursachte Rirchen-Tren.nung. Die Pfosten vvm Hol;, so der HerrGraf von Amzendorfauf den Grund unsererallerheiligsien Religion gesetzet , werden im-mer wurmstichiger, und die Stoppeln, soer daraus gcdaüet, wird der Wind verwe-hen, dass endlich der ganze Kram zerfallen-wird. Wenn man die gründlichen Schrif-ten mit Aufmerksamkeit liefet , barmn die»ortrestichste Männer dessen zusammenge-AMles Lehr-Gebäude umgestürzet , und dieganze Bruder-Gemeinde zu bessern gesucht,so solle man sich fast nicht einfallen lassen,wie ein solcher vornehmer und gelehrterHerr dennoch immer mildem Kopfhmdurch-wolle. Es muß ihme gewiß nicht um dieLiebe zur Wahrheit zu thunscvn, sonst wür-de er'gewiß jchon längst den unbändigen Re-formations-Geist in die Bande der wahremDemuth gelegt haben. Jedoch es muß wohlAergerniß in dieW-elt kommen , eben so wie 'eine Stroh-Hütte in -Brand geräth , wennman dämme mit Feuer »»bedachtsam um-geht. Der Herr Verfasser gegenwärtigemBedenkens, ob er wohl ein Poüticus ist,sticht dem Herrn Grafen die Schwären ziem-lich auf. In der Anrede an seinen gelieb-ten Freund wird dem Herrn Grafen wegendes wider alle Gewohnheit unter der Gemei-ne eingeführten Dutzens der Text mit Rechtgelesen. Denn das heißt nicht aus allemReligionen das Beste nehmen, wenn manden Quackern das Dutzem, denen-Frcymau--rern aber die Brüderschaft abborgek, indemnicht der Bruder- Nahme, sondern eine-werkthätige Bruder-Liede, die gemeine Liebeunausgefchlossen, zum Christenthum gehöret.In der Abhandlung selbst wird die Bruder-Gemeinde als eine Seele betrachtet, die viel-hundert ihres gleichen , nur aber besondereKennzeichen an sich hat , dadurch sie sichvon andern unterscheidet. Sie zerstückel dieganze Religion , und hält-sich am ein einzeln-
Theilgcn, nicht anders, als ob es der voll-kommenste Inbegriff der ganzen Religionwäre. Sie weiß nichts als von Blut undWunden. Andere Wahrheiten, die eben sonothwendig , bleiben liegen. Sie hat dieReligion itmeme besondere Form gegossen,welche sie vor amenlbchrüch zu halten , unddarnach den Seelen - Zustand ihres Neben-Christen zu beurtheilen pflegt. Wer nicht justsolche Gesichter schneidet, sich nicht trägt undredet, wie ein Herrnhuter, der ist ein Mcnjchohne Kraft und Leben, wer es aber thut,der ist gesalbet, brünstig-und redlich- Swgehet al o von der Protestantischen Kirche abin Worten, Redens - Arten , und Kleiber-Tracht , welches letztere der Herr Verfassersonderlich ahndet, und dartvut, daß einChrist allerdings kostbare Kleider trägem kön-ne , und nicht nöthig habe, schmutzig ein-her zu gehen. Die ganze Abhandlung istübrigens so wohl abgefaßt, daß sie verdienetfleißig gelesen zu werden. Ist für 6 kr» zuhaben.
Franckfurt am NTaym In der vanDurischen Handlung allhier siehet man :^fcaniuz , cm-ls jeune ^VLNturier, kli-lioire verirablo , contenunc un kecic tsezcirconssancio äo rour ce czui oft gn'ivo «jeplur seorer Le cie plus rsmar^usble au ? >n-cc Lkarles k.ciousrä 8ruL,c cisim le dkorct 'äs skcotss ciepui; !» Likaille cie Luso- -cien. Leo. a ditto 8e dion 17^7. 8vo Un-sere Bmchläden sind nun schon seit etlichen -Jahren mit Robinsons von mancherlemAr-lei, so reichlich gesegnet worden, daß sie da-von biß auf den heutigen Tag immer einenVorrath nach dem andern heraus langen 'können , ohne- sich deßwegen von solcherschätzbaren Waare völlig zu entblößen. Esist jetzo-unser Werk nicht, d>n Werth oderUnwerlh dieser Robinsons, welche meistensihr Daseyn bloß der Erfindungs - Kraft müs-siger Köpfe zu-danken haben, genau zu prüf- -fen, sondern wir wollen nur gleichsam imVorbeygehen dem berühmten Englischen Ro,bmson Crusoe seinen wohlverdienten Zoll ab-ftagm, und öffentlich bekennen , daß er die
Crone