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von Modena, Livres. 18.) Don der Re-gierung des HerzogS von OrlcanS verschie-denem Medaillen, das Stück zu y Livres.ry.) Medaillen von unterschiedlichen Päd,ßen, das Stück zu 6 Livres.
wntcnbcrg. Den Ioh. Joachim Ahl-'seiden ist verlegt: Philosophische unrcr-suchuyg : Ob das wesentliche im Ehe,stände 'das Wesen der Erb-Günde aus-mache ? 8vo. 5 Bogen. Es ist vor einigerZeit eine Schrift unter dem Tiku! : Vondem Zustande des Menschen in der Erb-sünde, herausgekommen, darinnen derVerfasser unter andern die paradoxe Mey-nung behauptet , daß das Wesentliche imEhestände das Wesen der Erb-Sünd aus-mache ; zu dem Ende erkläret er die Historie,so Moses von Erschaffung derer ersten Mcn.scheu crzehlet , auf eine ganz andere Art;er hält den Garten Eden vor die Wollust,als dem Wesen des Ehestandes ; der Baumder Erkenntniß des Guten und Bösen , solldasjenige an Adam bedenken , wodurch eeunser Skamm-Vater worden; vvm Baumeder Erkenntniß des Guten und Bösen effen, er-kläret er vor das Werke des Fleisches aus,üben ; das göttliche Verboth an Adam undEven soll eine Enthaltung alles fleischlichenUmgangs anzeigen; die Schlange im Para-diese soll diejenige Empfindung seyn , die ei-nen zur Zeugung anreihet, und zugl ich dasOiAsnuin von unserer Geburt; der Bewe-gungs- Grund , dessen fich die Schlange be-dienet , um die ersten Menschen zur Sündezu überreden; ihr noerdet mit Nichten desTodes sterben, sondern GOtt gleich styn,soll so viel seyn, als ihr werdet durch dieFortpflanzung eures Geschlechts unsterblichwerben, und GOtt also gleich seyn, indemihr Schöpfer anderer Menschen werdet;das Verbrechen der ersten Eltern , habe indem hochmüthigen Triebe , GOtt nachzu-ahmen, und einen Menschen nach seinemEbenbilde zu machen, bestanden , daher»selbige den Zorn der Gottheit verdienet, weil.sie ungehorsam gewesen , und eS vor der be-
stimmten Zeit gethan. Dieses Svstema desphilosophischen Unlersuchers der Erb-Sündeprüffet nun gegenwärtige Schrift , und zei-get sowohl aus den gefunden Vernunft-Re-geln der ttermcneuric, Hebraisthcn Grrrnb-Svrache und denen Alterthümer, daß alldiele vorgebrachte Gedanken und Erklärun-gen gezwungen, unwahrscheinlich, und blos-se Verdrehungen der Schrift seyn. DieseSchrift ist gründlich , überzeugend und leb-haft geschrieben , läjstt fich dahero mit Ver-gnügen lesen. Ist für 8 kc. zu haben.
Berlin. 1>3,re 8,'e^os pom sen-ir
äe 8upplsmenr ä I'.Zrngue Le s la Orien-te äes bllace; äe -Vlr. Ie Kiarectiai lleban. ^ kcrlin, 1747 p. ;<5. 8vo. Diesekleine, aber gewiß sehr wohl gerathene Ab-handlung ist Sr. Königl. Hoheit dem Prin-zen Heinrich , zweyten Herrn Bruder <sr.Majestät des Königs, zugeschrieben. Siebat eben den geschickten Herrn Major vonHumbcrt zum Verfasser , welcher vor eini-ger Zelt das grosse Werk des Marschaüs vonVauban, vom Angriff und Vertheidigungder Vestungen , zum Gebrauch der HerrenQff:ciers, aus dem Franzöfijchen ins Deut-sche übersetzt, ans Licht stellet«, und sie kaugar füglich als ein Anhang zu besagtemgrossem Werke betrachtet werden. Gemel-dete kleine Abhandlung enthält lauter pra-cusche und aus der Erfahrung hergenom-mene Sachen, die einem Officier, der seinGiück im Kriege machen will, unentbehr.lich find. Diejenigen , welche dereinst Bri-gade- und Tranchee-Masors abzugeben geben,ken, finden in diesen wenigen Blättern einegute Anleitung zu ihren künftigen Berrich-tungen , und es wird alles durch solcheExempel erläutert, die in verschiedenen be-rühmten Belagerungen geschehen find. Miteinem Wort, man wird hier Sachen an-treffen , die man anderwärts vergeblich su-chen möchte.
Leipzig. Alle guten Geister stnd hier inAngst und Schrecken, seitdem der Hr. Pros.
Gott-