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aber dermalen nicht Zeit zü der mühseligenArbeit, deren noch dazu wenig Erfolg zuversprechen wäre , diese Leute zu bekehren.Das i. Epigr. beschreibt in eitler nachdrück-lichen Kürze die Macht der Liebe auf Men.scheu von allen Ständen und Temperamen-ten. Die Anspielung auf die Mythologiemacht es ziemlich sinnreich. Das r. ist eine An-rnstung an den Bacchum von einem Opfern-den , karinn er nach allen seinen Nahmenund Götterzeichen benennt wird: Sie sindzum Theil allegorisch , und schildern dasFröliche deS Trinkers , zum Theil sind sieaus der fabelhaften Geschichte des Bacchusentlehnt, und zwar aus solchen Umständen,von denen man auf den heutigen Tag nochkeinen geheimen Verstand und folglich kei-nen Witz entdecken können. Das ;. enthältMe Fabel, die einen wahrscheinlichen Grundgiebt, warum im Wein Feuer und Wasservereinigt sey. Die Nymphen, welche Wassergvttinnen sind, haben den Bacchus, derwie bekannt, brennend auf die Welt gekom-men ,abgesvühlt und gelöscht ; deßnaben ver-trägt sich Bacchus mit den Nymphen sehrwohl, weil sein Feuer gehemmt worden unddoch noch brennet. Der Einfall hat etwaswunderbares und ist einer poetischen Aus-bildung würdig. Mein sie ist etwas dunkelgerathen. Wann könnte eher daraus ver-stehen v Bacchus sey ein behutsamer und klu-ger Liebhaber, welches aber von den Trin-kern nicht wahr ist. Das 4. und z. beschreibtdie Aemter und Erfindungen der 9 Blusenund ihres Vorstehers Apollo mit einer sinn-reichen -stärke.
Z. E. Lleätrs §crcn? Orscc» lslrar peäe,carmine, vulru
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Das 6. beschreibt die Cbmire? oder Heldin,neu,, so wie sie an einem in Marmor ge-hauen zu sehen waren. Me Beschreibungist lebhaft und mahlerisch , und ihre Genea-logie allegorisch. Ihr eigentliches Wesenüber oder ihres Character , in so fern ße
empfehlende Eigenschaften der Menschen sind,sucht man hier vergebens. Die Muse einesla kontsine, ober Hagedorns würde sie unsin diesem Gesichtspunkt kenntlicher schildern.Das 7. ist ein Wunsch an die Glücksgöttinzu Präneste; von einem Sohn für seinenVater, der Kornmeister muß gewesen seyn :Die besondern Umstände desselben, die hierausgezeichnet sind, werden wenige Leser ein-nehmen , und der Verfasser muß uns unbe-kannte Ursachen gehabt haben zuversichtlichzu sprechen:
Accips psliericssguost per cua sccula narre?.Der moralische Character dieses Mannes
cui constsr ksms tiäe?Hue
8e cui äiviris? ncäiir puäor.
ist alles, was ihn und diese Verse noch em-pfehlen kan. Der 8. ist eine Aufschrift aufeiner Säule der Diana , die einer Nymphezugeeignet ist. Ich weiß nichts poetischesdaran zu rühmen. Liebhaber der Alterthü-mer finden die Ursache darin» zu ersischen,warum diese Nymphe lcioemce genennl wer-de. In dem 9. wird die heftige Liebe derGalathea gegen den Atis beschrieben. Esspitzt sich aber mit dem Wortfpielenden Ein-fall zu:
Ipsz cupiäincL ccclunc elements plmrerrzc(lujuz He in mästn? Kamms luburic s^ui?.
Die Wassernymphe wird von dem Feuer derLiebe beherrschet. Wenn das Wasser hier.auch metaphorisch wie das Feuer, so wärees wunderlich ; aber itzt ist es ein kindischerEinfall. In den folgenden ro, n, ir. istdie gleiche Sache aus verschiedene Art aus-gebildet ; Das Bildniß der reitzenden Gala,thea in einer Blatte, die dadurch gefährlichund die Gäste hungrig läßt. Der Gedankehierüber ist sehr natürlich , so wiedersinniger auch ausstehet:
Oomc»? nolo stspes: vscuum milii pone
bolers;
Huost plscer sstspici'sm > renuo <^uast ls-rufgr.
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