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die Quellen , aus denen Perrot bey Ver-fertigung seiner unter Phäbers Namen he.rumgehenber Fabeln geschöpft, die Art, wieer sich derselben bedient , nebst Anzeigungseiner Fehler , und Herrn Professor ChristsVerbesserung derselben - vor. Unter denGründen , nemlich die Herr Christ für feineMeynung anführt, ist auch, baß man beydem vorgegebenen Phädrus eine solche Nach.ahmung der Fabeln, so NilantiuS alt nen-net , und tercr, so er unter des RomulusNamen heraus gegeben, findet, daß mansicher schliesset, kan , er habe sich derselbenbedient, un sey also neuer. Dieses zeigtHerr Christ, und bemerkt zugleich , baß dieprosaischen Fabeln, ihrer Kürze und einigerSprach Fehler ohnerachtet, die Sache voll-kommener und artiger erzählen- So erin-nert er z. E- daß gleich in der zweyten Fa-bel des ersten Buchst der Verfasser der Fa-beln in Verstn pulln; Aallinaceu; gesetzt, daer ASÜU5 §ZIIin 2 aeux setzen sollen , daß erreperlt, so sich weder zu dem Verstände,noch ins Svlbenmaß schicke, aus mvemi,und des Svldenmasscs wegen guanr« re;,aus ssona re; , gemacht, endlich zu cupi-cku;, so in den prosaischen Fabeln allein ste-het , und schon einen Liebhaber, oder Gei-tzigen genugsam und zierlich anzeigt , dasüberstüßige pcecii mi gesetzt. Herr Christsverbesserte Erzählung dieser Fabel ist folgende:In Kerculinio ^zllu; gallinaceurkor; marAsricuin, cium perle slca;, eiulc.In forste miran; llsnc nirers stercorl;,Lona re;»instigno <zuist jace;, air, loco.8i rs invenirer cuplstn; mikerrec liden;,Lr in stecoreni sie restire; prlstinum.
TZo nListu!, escam, non re splenstistampeco:
blec c§o rst>i <jnistguLm, prossim nccprostes mlfii.
Valer hrrc in illum vsci; nostri kakula,Quirgui; repecca non incelll^ir tzona.
Basel. Die Bischoffische Handlung hatgedruckt: klagm ttippocracis (koi Opuscu-!a ^ptiorilkicu , 8emeiorico - PkerapeuricrVlll. un» cum iurejnrsnsto; ßrsecv Alau-
ne, ex interpreratione Hmutii koesii, ulio-rumgue, in ulinn saerL Zenti; ^sclepissteL
cxsratL. Die Verhältniß der Anzahl derje-nigen Aerzte , deren Kunst die Gottesackermit Menschen besäet, gegen die Anrätst derächten Söhne des Hippvcrates und Boerha-vens, ist ungefehr eben so, wie die Anzahlder elenden Arzney Bücher, gegen die medi-cinischen Schriften von Meistern in der Arz.neygelehrtheit. Ein Arzt, von der erstenGattung, der zu der grossen Armee gehört
- - - - beschaut den Kreis der Welt, als
«>, ein Spiral:
Ihn kränkt der Menschen Wol ; er lebtvon ihrer Qual:
Sein Zweck ist, wenn durch ihn - - - - -
- - - -dieWelt brafschwitzet und purgieret.
Brockes.
Und von medicinischen Schriften undAsster-gedurkcn solcher Aerzte wimmelt es allenthal-ben so stark, baß man damit den Rhein inseinem-raschen Laust, wo er am stärksten ist,zu dämmen, oder, (wann man Ueber will )Berg-ob-Zoom zur Sicherheit vor feindlichenEinfallen ringsum verpakisadicren könnte.Ferne sey es , daß ich diesen Eingang mache,in der Absicht über die Aerzte zu satyrisieren;Nein, so lang ich mir vor dem methodischenSterben förchte, und lieber ;o Jahre spätermein Testament machen will, werde ich michnicht mit ihnen abwerffen. Ich überlasse dikses Werk denen Molieres und Holbergen un-serer Zeit. Die geschickte!, und würdigenAerzte werden nicht nur darüber nicht zörnen,sondern vereinigt mit diesen moralisthen Aerz-ten die Stümper belachen ; Dann wann derSatz t Opposica juxr^ le polica elu-
celcunr, wahr ist; wann es wahr ist ,
Daß der TugendRnhm des Lasters Schandverdunkelt,
Und bey der Laster Ruß die Tugend Hellerfunkelt;
So haben sie sich über alle Anläse zu erfreuen,da sie von der nichrswürdigm Menge unter-scheiden werden. Wer die einten mit ihren
Char-