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get, sie m- Erz, und was noch seltsamer ist,m ihre Herzen zu grabe»; wo sie mit denStiftern der Freyheit stehen sollen : »Das»alles ist kopfbrechend, sagen sie, man kan»es weder beym Crffe noch bey einem Pseif-»gen Toback lesen; man stoioerl jeden Au-»qenblick über ein steinhartes Wort, oder»über einen noch Harter» Gedanken. Und,»fahren sie fort , waS sollen wir aus dem„Lenins machen , der in der stacht im»Schwärme und taumelnd herumläuft,»der hernach nicht ohne Hexerey in den Rath»der Staaten kömmt, und zum van Haa-»ren wird ? Wenn das Gespenst den Platz»des van Haaren eingenommen, wo ist die-»ser hingekommen , und was vor Ruhm hat»er davon ? Und wen -Nüssen wir durch»den Gott der Lmdemag verstehen, und»durch seine sogenannte Naiaden? Läuft»auch nicht eine kleine Mgötterey damit un-»ter, daß der geistliche Herr Verfasser sich„durch den Lmdemag, den er einen GOtt»nennet, und vtk. mit einem Versal O„schreibet, beleben läßt? »
Weil sie selbst, mein Herr, sagen , daßLiese Sachen ihnen zu schwer , zu unver-ständlich , und zu zauberisch tönen , so mußich es glauben. Ich bekenne denn, daß derPoet sein Gedicht um etliche Noten niedererhätte anstuumen müssen , wenn er für siel-at schreiben wollen; wenn er ihnen hat ge-fallen wollen , so hat er sie nicht recht ge-kannt , und ihnen tiefere Einsichten, undmehr Belesenheit zugetrauet, als sie besitzen.Ich hoffe doch , daß sie ihm diesen Fehlerlieber verzeihen werden, als wenn er ihnennur einen alltäglichen Witz zugetrauet hätte.Die schönste Rache, die sie an dem Verfas-ser nehmen können , wird seyn , daß sie ihnfein sanft beyseite legen , und dafür nachdem Corvini oder Picander areiffen; woGedanken und Reime so leicht sind , undihnen so wenig Schmerzen im Kopfe oderin den Ohren verursachen werden, als ihrTaback, der sich vollkommen dazu schicke.Bey diesen berühmten Dichtern werden sieLobgedlchre lesen, dir ohne Erdichtungen
sind, ohne Character der Personen , ohnedas wenigste Epische, oder Dramatische,keine Handlungen , keine Sitten, keine Lei-denschaften ; keine unerhörte Ausdrücke, kei,ne ungewöhnliche Gleichnisse, noch unge-brauchte Beschreibungen oder Versetzungender prosaischen Cvnstrnction , vielwenigerMittelwörter, und Mythologische Zauber-und Gespenster-Historien ; da wird man sienickt bemühen , etwas zu denken was sienicht selbst so gut als Der Poet alle Augen-blicke denken konnten; und was ihre FrauLiebste nicht so hurtig denket, als Sie; Dawerden sie nicht zu klagen finden , daß manfremde Dinge habe mit einfliessen lassen,welche so weit hergeholet seyn , daß einQcdipus nöthig ist, uns zu belehren , wiedie aussern Linien auf die gelobte Personalsden Mittelpunkt zusammen lauffen. Wieschwer muß es sie, mein Herr , zum Exem-pel ankommen » in diesem Lobgedichte aufdie Herren van Haaren den Faden zu ent-decken , an welchem die lange Untersuchung,woher die rechte Kraft der Wolredcnheitentstehe, und was vor herrliche Vortheiledie Aufrichtigkeit vor der Verstellung habe,mit dem Lob dieser wolderedten, und vonder gorentinischen Staatskunst so weit ent-fernten Bruder zusammen hängt ! Inzwi-schen seyn sie so gütig zu glauben daß das-jenige, was ihnen unerhört , schwer, unbe-greiffich ist, darum nicht allen Leuten ebenso vorkömmt.
Was dir zu schwer gedacht, wird hundert andern
leichte.
WaS du für gründlich hältst , das scheint mirmatt und seichte;
Und du trifft Finsterniß und Mißvergnügen an,
Mo ich bey vielem Licht viel Wollust finde» kann.
Rönigoberg. Auch allhier bemühet mansich, auserlesene Stücke der Engelländer insDeutsche zu übersetzen. Es sind nehmlichherausgekommen: D- Johann OwensBetrachtungen über die HerrlichkeitChristi, in seiner Person , in seinemAmte und in ferner Gnade, wobey