Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
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daß wir uns verwundern , wie ein so arm-seliger Schluß aus dem Kopfe vernünftigerCreaturen fliesten könne. Gewiß, wenn mansolche Ungereimtheiten erblickt , so erfordertdie Ehre unsers menschlichen Geschlechts,wie uns beucht, daß man a fhöre zu glau-ben , daß ihnen GOtt die Vernunft verliehen.Was für einen glücklichen Einfluß diese Wis-senschaften in einen wohleingerichteten Staatund in die bürgerliche Gesellschaft haben,wissen diejenigen am besten , welche densel-ben mit Weisheit regieren. Mau muß sichfreuen , wenn ma» den glücklichen Fortgangwahrnimmt, mit welchem ste beym hiesigenGymnasio und in den ersten Classen der Schu-te von den geschicktesten Männern gelehretwerden. Bloß dieser Fleiß ist Urfach mit,daß sich Jünglinge hervor thun,, deren Ver-stand so aufgekläret und regelmäßig ist, daßsie in ihren Aufsätzen mit Männer-Stärkedenken , und gewiß viele beschämen, die be-reits im Dienste der Musen unwürdig graugrrvorden sind. Einige Gegner, welche nichtso gröblich sündigen, stehen in dem Wahnesman müsse mrt den mathematischen Wissen-schaften erst auf hohen Schulen den Anfangmachen. Allein diese wissen vielleicht nicht,daß der Verstand ein Feld ist, welches nicktzeitig genug kau bearbeitet werden, wo esnicht die ganze Lebens. Zeit hindurch böseFruchte tragen soll, urw daß es auf hohenSckulen andere Sachen zu erlernen giebt,Lle nicht einmal mit Nutzen können begriffenwerden, wenn keine mathematische Erkennt-niß vorher gehet. Doch dieses nur beyläufig.Das Bemühen des Herrn Bültners wirdein j der Vernünftiger loben. Er hat desHerrn Wölfen feine Sätze zum Grund ge-legt. Er zeigt erstlich analytisch , wie derVerfasser nach und nach auf die Gedankengekört men, und solche mit einauder verbun-den b be. Damit aber der ZusammenhangAnfängern desto leichter im Gedächtniß bleibe,so zergliedert er den Beweiß ordentlich nachder Cdaracteristick in seine Sätze. Und da-mit endlich die Wahrheiten deutlich könnenriugesebm werden / so wird der Lehrsatz noch.

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mahl synthetisch, durch au einander Hangen-de Schlüsse bewiesen. Wir wünschen, daßalle, die sich dem Schul-Stande wiedmen,mehr von der Mathcmatick lernen , als ausPapp einige Svielwerke machen zn können,und nur bloß ihren Untergebenen damit vorzu tändeln. Ist für 8 kr. zu haben.

Daris. Bey comelier, Buchhändlerallhier , ist mit Königlichem ?rivi1e§ic, zuhaben : btoeurc Le slstibe; cicz 1°mc5, leurffeli^ion, leur 6ouvernemcm Llvil, kclili-raire Lc poliU^ne , uvec un sie

i'lliltoire Occomanne, par Icl. (Zuer ^vvcar»l. in 4 to. 4 ;; Seiten stark. DerHerr Verfasser weiß in der Vorrede, daß vieleBücher schon von dieser Materie herausge»kommen z daß Oemernux Lanrimir die Hi-storie des Ottomannischen Reichs an dasLicht gestelletz daß izlaaur von der Rcgi-ments-Form dieser Nation geschrieben ; daßHvermer von dem Serail eine Beschreibungherausgegeben; und Olaaräin, Ikevenos,lournessoit und andere schon diese Materieabgehandelt haben, allein sie haben simrrMeynung nach nicht gründlich davon geschrie-ben , dahero er mit vielem Fleiß und Mühevon verschiedenen Scribenren die nützlichstenund besten Stellen zusammen genommen,und in guter Ordnung hier vorgetragen.Er zeiget also dieser Nation Ursprung, wennste zuerst von Souveränen regieret worden,und welche sich deren besonders hervor ge-than , und sitzt vorne an einen kurzen Aus-zug einer Historie derer Oltomannisiden Kay-sir, imt ihren Abbildungen und Characteren.Zu Ende dieses ersten i okimmjs aber fügter eine Tabelle aller Pabste und Fürsten Eu-ropens an, damit man die Reihe derer Sul-tans desto besser im Gedächtniß behalten kön-ne. Dieses ganze Werk soll aber aus -sBüchern bestehen , wovon dieser erste 1 »mu;

; derselben in sich begreift, und das erste eig-nen kurzen Begriff der Türkischen Historie.nach denen Kayscrn von Ottomann an bißauf den jetz- regierenden Mahomet den Fünf-ten ,, wobey eine Beschreibung dieses Reichs,

derer