Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
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derer Völker, die varinen wohnen / dererFlüsse, derer merkwürdigsten Berge, undderer vornehmsten Städte besinblich. Daszweyte Buch handelt von dem Leben desMahomets , vom Alcoran , von der Reli-gion und denen geistlichen Gebräuchen undFest-Tagen derer Türken; endlich beschließteine Abhandlung von denen wider die Ma-hometische Religion streitenden gegründetenUrtheilen. Das dritte Buch stellt uns derTürken Gemüths-Beschaffenheit, Art zu le-ben , Belustigungen , Kleidung, Weider,Hevrathen , Leichen Begängnissen dar, wel-chem Buch gleichfalls eine Nachricht von de-nen Künsten und Wissenschaften, wie auchöffentlichen Gebäuden dresesReichs angehängtworden. E"d!lch müssen wir auch »och ge,denken , daß dieses Buch wegen Schönheitdes Papiers, der Lettern und andern Zier-rathen, wie auch wegen des beygefügtenPlans der Stadt Constantinopel nach ver-schiedenen Gegenden, vieles Lob verdienet.Ist für ; A. zu haben.

Jena- Vor einiger Zeit ist aühi'er ausder Presse kommen : Erste Gründe der cze-sainmten rNathemarick, darinne dieHaupt-Theile, sowohl der theoreti-schen als auch pracrischen Narhemarick,in ihrer innerlichen Oerknüpfuncz zumGebrauch seiner Zuhörer entworffen,von Joachim Georg Darjes, Hoch-fürstl. Sachsen- Weimar- Jen- und Ei-senachischen Hof-Rarh, der weirweiß-heit und beyder Rechten Doctor, wieauch der Sitten - Lehre und Staats-Rwzheit ordentlichen Professor zu Je-na , und der philosophischen Facultätzu der Zeit Decano. Mediän - Sctao.;8 und ein halben Bogen, nebst ri PlattenKupfer. Herr Hof- Rath DarjeS, welcherbereits wegen semer gründlichen Gelehrsam-keit dekannl genug ist, liefert uns nun auchdieses schöne Comvendium der Mathemacick.Es ist zwar selbes dem Titel nach zum Ge-brauch seiner Zuhörer entworffen, alleine dieBeschaffenheit desselben zeiget, daß auch an.Lere es nicht ohne Nutzen lesen können. Die

Menge seiner Zuhörer , die täglich seine«Lehr - Saal betreuen , belauffen sich ordent-lich auf 900 biß ivoo, und die haben frey-lich nicht unterlassen, den Herrn Hof- Rathbeständig zu ersuchen, seine eigene Arbeitauch über diese Disciplin heraus zu geben.Dessen andere Bücher zum Gebrauch seinestZNclirorii, als lwAic, ftir naruree und IVle-raphzchc, haben solchen Beyfall gefunden,daß auf verschiedenen Universitäten in undausser Seutschland die Gelehrten,eö nützlichgefunden , ihre Vorlesungen darüben anzu-stellen. In der Vorrede dieses Buches füh,rel der Herr Hof-Rath an , daß er sich de.mühe, seinen Zuhörern diese Wissenschaftengründlich auf eine brauchbare Art mit allermöglichen Deutlichkeit beyzubringen. Gleichdarauf beschweret er sich wider einen aufge-hetzten ungenennten Verfasser, der in den ge-lehrten Nachrichten , seine zweyte Auflage desLlomp Huris nacurL vartheyisth und aufsungründlichste angegriffen , wider welchenVerfasser l). j. er bereits einen Dogen dru-ken lassen, worinnen er dessen Blösse qezei.gek, woraus aber dieser Leipziger Schrift-Richter biß dato nicht antworten köm en.Solcher berühmte jom mal - Verfasser führetan, sein jun narur-e sey dunkel geschrieben,und folglich könnte es niemand als seinekuäicore-! brauchen, allein die Erfahrungweiset ein anders. Wie wir sehen, so gehetdes Herrn Hof-Raths Absicht in seiner Ma.thematick vornehmlich dahin , den Verstandder Zuhörer im Denken zu bessern, und mdem gemeinen Leben brauchbar zu machen.Er sagt, es sey die gemeine Rede, baß dieMathemacick den Verstand schärft, aber eswären die wenigste», iv diesen Grund rechteinsehen. Die zweyte Absicht ist : daß er sei,ne Zuhörer in Staub zu setzen suche, daßsie von vorkommenden mathematischen Wahr-heiten urtheilen, und andere Schriften mitNutzen lesen können. Es würde zu weitiäuf,tig fallen, alles Gute, was von dieser Ledr-Ärt gesagt wird , anzuführen. In demBuche sechsten bemerken wir die schönsteOrdnung , die in andern Lomyenäü« nichtI » Älizu.