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man! Ii'chiast. Der Herr Doctor Wirick! rist ein Stief-Sohn des berühmten HerrnHof-Rath AvrcrS, welcher eben so wohl,als sein älterer Bruder , demselben Ehremacht. Er hat bieselbst feit einiger Zeit dasAmt eines Prosectors auf demHaearro Hna-romico mit Ruhm bekleidet, und ist MNI-mehro in fremde Länder gegangen, um sei.ne mebicinische Wissenschaft, wozu er hiereinen tüchtigen Grund gelegt, daselbst zu er-weitern. Kurz zuvor hat er allhier noch die-se Probe seines Fleisses und Geschicklichkettgezejget. Die Gelegenheit zur Ausführungdieser Materie hat ihm der Cörper einer al-ten Frau, die dem Gerücht nach über ivoJahr all worden, den er öffentlich zerglie-dert , gegeben. Er erzchlet in dieser Abband,lung verschiedene Besonderheiten , die er aneinigen äusserlichen und innerlichen Theilendieses abgelebten Cörpers bemerket hat; seinvornehmster Gegenstand aber ist die Ho,er-weiche an verschiedenen Orten ganz steinigt,und mit schwarzem Blut angefüllet, undvon ungeheurer Dicke, wie beim auch dereninnere Membrane ganz voller Steine und Ge-schwüre gewesen. Dieses giebt ihm Anlaßin dem andern Abschnitt die Art und Weisezu untersuchen, dadurch die Gefässe desmenschlichen Cörpers versteinern , wie vieleGattungen der Versteinerung, zu welcher dievorher beschriebene gehöre, und führet derenUrsachen an. Am Ende hat er eine grosseMenge gelehrter Schriften angeführet, wo-rinn merkwürdige Exempel von Steiuen, diesich an ungewöhnlichen Oertern , z> E. inder Stirn, in den Schläfen, in den Augen,Obren, Lippen, Gaum, Mandeln, Zunge,und so weiter, gefunden , vorhanden sind.Es ist kein Zweiftl, daß diese Abhandlungden Liebhabern der Arzney-Kunst in der Na-tur - Lehre angenehm seyn werde.
Folgendes ist eingesandt werden.Hochzuehrende Herren!
Ich habe in dem ersten Stücke des drittenBandes der Isiouvelle Libssocke^ue Zerms-
nigue eine Recension des 8yss. ssk-ol. unsersHerrn Professor Wyttenbachs gelesen. DerVerfasser ziehet darin« auf eine eben so un-billige als unverschämte Wecke wider unsrehohe Landesobrigkeit loS, daß ich mich nichtenthalten kann diese Schmähungen öffemlichzu widerlegen, und zugleich die Falschheitder Nachrichten , die der Recensent von HrmWvttenbach giebt, in ihr völliges Licht zuseyen. Ich hoffe, Hocbzuehrende Herren,daßSie dieser Vertheidigung einen Platz in ihrenFreymüthigen Nachrichten mcht verwei-gern werben , zumahl«, ich nichts anderssuche als die.Ehre meines Vaterlandes gegenjene ungerechte Beschuldigungen zu retten.Ich muß zum voraus erinnern, daß ich demgebührenden Lobe Hrn. Wyttenbachs keines-wegs etwas zu entziehen gedenke, wenn ichgleich seinen Lvbredner anklage. Ick tragevielmehr für diesen Gottsgelehrteu alle dieHochachtung, der seine Verdienste würdigsind. Ich werde daher nur diejenige Stellein der Recension berühren, wo unser hiesigeMagistrat der schändlichsten Ungerechtigkeitund Partbeylichkeit in Belohnung der Ver-dienste beschuldiget wird.
Der Recensent bedauret fürs erste daß HerrWyttendach eine der schlechtesten Bedienun-gen in unsrer Kirche verwalten müsse, klon-ükUr Daniel xvirrenhack , heissel es , oftaäiuellemenc ?asseur .1 Lerne lä parrie , Leil occuve un polte cies plu; meäiocre»8e peu cli^ne; ci'un komme sie ce merice.Es ist wahr, daß die Pcedigerstelle, welcheHerr Wyttenbach vor ungefehr zweyen Jah-ren bekleidet hatte , an sich von einer sehrgeringen Erträglichkeit war. Aber warumverschweigt der Herr Recensent , daß er die»selbe nur wenige Jahre behalten , und da-durch ein Recht erlangen solle eine bessereund angenehmere Pftunb von seiner Obrig-keit zu fordern ? Warum sagt er nicht, daßHerr Wyttenbach eben diese Predigcrstelleaus diesen Absichten verlangt habe? Wenndiese Umstände dem Herrn Recenstnlen unbe-kannt gewesen, so hätte man sie ihm hiersagen können. Er fahrt fort; H » wem«