Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
83
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8 ;

memsar rux loir äs sustge en ssirs Oi-scour 5 psr ^ir. Höbe 6 irar<l 6 s I'^caäe-mie krancoise 85 Ssorecstrs Incerprsre 6uRc>^. 1747. Voi. II derer ersterer 4;». derzweyte 4687 Zeiten in sich begreift., DerHerr Girard hat , um die FranzösischeSprache gründlich erlernen zu könne», schonvormahls eine Anweisung dazu aus Lichtgestellt, da er seinen Tractat von denenL^non^mss kranxoi; herausgeben; nunmeh.ro aber stellt er eine Gcammatic ans Licht,welche ganz neue Priucipia zum Grund fetzt,und obnstreilig unter denen, so bißheroherausgekommen , vor die beste gehaltenwerden muß. Ist für 2 fl. 12 kr. zu haben.

Hamburg. Von daher erhalten wir ei-tle Schrift , welche in Ioh. Carl BohnsBücher - Verlag zum Vorschein gekommen,uurer dem Dtul: Adelheit und Heinrich,oder die neue Eva und der neue Adam.4to. 1747° r Bogen. Diese sinnreiche undMoralische Schrift, so in Erzehlungra theilsaus poesiex chvsrsez 6 e p. 6 u Lercesu»theils aus dem Mahler der Sitten bestehet,verdienet mit Recht den Nahmen einer wol-gerathenen Schrift, die den Vorzug vor al-len andern dergleichen Arten würdig ist,Woraus zu schließe», daß der Herr Verfas,str einer von den besten Dichtern unsererZeilen sey. Es ist nur Schade, daß dieseskleine Werk sich keiner Vorrede rühmen kamdaraus man hätte die Absicht des geschicktenHerrn Verfassers gesehen , ob man ins künf-tige mehrere dergleichen moralische Gedichteund Erzehlungen zu hoffen hätte: doch wirzweifeln nicht , der Herr Verfasser werdefortfahren mit dergleichen Schriften zur Ver-besserung der jetzigen verdorbenen Welt zudienen , wodurch er einem reden vernünfti-gen Lefer ein besonder Vergnügen machenwird. Einige Zeilen aus der zweyten Er-zehlung wollen wir dem Lefer zur reiflichenUederlegung vor Augen legen :

„Ein Grieche schreibt, das weibliche Ge.

schlecht,

„Empfinde mehr,als wir bey jedem Triebe,

SS

„Und es besitz ein angebohrnes Recht„Zur Ober-Macht im Haß, und in derLiebe.

„Wer aber kennt die Schönen alter Zeit st„O! wüßten wir die unsre gnug zu kennen,„Wie ? Ist denn nicht auch die Empfind-lichkeit,

„An Zeit und Ort, oft vorcheilhaft zunennen?

Ist für r; kr. zu haben.

Alton a. Die heutige Historie, oderder gegenwärtige Staat des TürkischenReichs, erster Theil. Enthaltend eineausführliche Beschreibung aller zu die-sem grossen Rayserthum gehörigen Rei-che und Länder in Asten/"sammt Egsp-tens in Africa. Nach dein Englijchenund Holländischen Herrn Salmonsund Herrn van Gsch, in deutscherSprache, nebst einer Land-Charte,ausgefertiget. Mona und Flensburg,in Verlag der Gebrüdere Aorce. 1748-in Quarto. Reise-Beschreibungen und Nach-richten von weil entfernten Ländern habenjederzeit ihren wichtigen und merklichen Nu-tzen , wofern sie nur nach den wahren Re-geln der gefunden Vernunft, und der Un-partheylichkeit, verfertiget find ; aber sehrviele Reise- und Beschicht- Schreiber stossenwider diese zwey Haupt-Puncke gewaltig an.Es mangelt.ihnen entweder an der nöthi-gen Stärke, das rechte Schöne und Wesent-liche aufzuzeichnen, oder, sie bilden sich ein,man müsse ihnen ohne Einwendung alles,was sie uns hinschmieren, glauben, und durch,aus keine Prüffung anstellen. Die HerrenSalmon und van Gach , von deren in un-sere Svrache übersetzten Historie des Türki-schen Reichs wir jetzv handeln, stehen ingutem Ruf, wiewohl der letztere den Hol-länder hin und wieder hervor blicken läßt.Ihre Beschreibung des Türkischen Reichs,enthält folgende Capitel: i.) Von der Lage,der Grösse, und den Gränzen dieses ReichS,wie auch von den verschiedenen Provinzen,in welche es eingetheilet ist ; s.) von denL» Meere,,