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Sünde die Erkenntniß der vollkommenenHelligkeit wieder hergestellet wird , welcheLurch die Sünde war verkleinert und ver-dunkelt worden. GOtt aber nach seinerWeißlieit die Offenbnhrung seiner Vollkom-menheiten in allen Handlungen zum Zweckhaben muß, so muß auch GOtt nothwen-dig durch die Strafe die Genugthuung fürdie L-ünde und Beleidigung nehmen. Unddieses ist eigentlich der innerliche Endzweckder Strafen , den GOtt um sein selbst wil-len jnrendirct. Der äußerliche aber fassetdie Verbesserung sowohl des Gestraften, alsauch anderer Creaturen in sich (**). InBetracht des innerlichen Endzwecks müssenwir GOtt a!S einen Richter ; in Betrachtdes äußerlichen aber können wir ihn als ei-nen liebreichen Vater ansehen, der wohlge-meynte Rathschläge ertheilet, doch, daßwir ihn unter dem Bilde eines gerechtenRichters und Gesetzgebers nicht aus denAugen lassen, der mcht blosse Rathschläge,sondern auch Gesetze giebst, welche uns ei-ne sittliche Nothwendigkeit zu thun auferle-gen (***).
(*) Es hak demnach seine angezweifelteRichtigkeit , daß in der Heyls-OrdnungDemocriri die Heiligkett GOttes keinenPlay finde, wie davon mit mehren, han.delt der sel. v. Rambach im HessischenHebopfer k. III. p. zo?.
(**) Man vergleiche hiervon B. BudderIrissir. 1 cheol. mor. ?. II. csx>. IV. §. 9.Und IN k'kilos. prnü. k. II. cap. V. 8eäk.I. §. IX. Der innere Endzweck wird da-her gar recht sink IscistäÄorius , com-ziensaronus 8ec. genennet. Es verdie,nel auch bierbcy gelesen zn werden, wasLilstn^enis in Viluciäacion. tz. 449. ausdes ssl. IlochsssccLrl llündinc : cle jurszxLnirum bey Gelegenheit des Platoni-schen Satzes: dlerrra pruclem jaunir, ^uiazreccncum ess , fest ue peccerur , erin-nert hat.
(V**) S. Herrn pr. OanLÜ ussam pssilos. lllI'sssol. cap. XI. äe legeäivina.
(Die Fortsetzung folgt künftig.)
Bep den Verlegern dieser Nachrichten ist auch Zu haben:
Bedenken von der Schädlichkeit der Deßungen , und dem wider das Natur - und Völker-Nechl lauffenden Gebrauch des Pulvers. Bey Gelegenheit der neulich übergaa-gcnen Festung Bergen op Zoom. 4° Franckf. 1748. 6 kr.
Geschickte der vcrwittwelen Königin in Spanien Etitaderh Farnete, worinnen ihre>2taats-ränke und herrschsüchliqe Absichten von dem Jahr -7-4 an, in welchem sie mttPhilipp V. König in Spanien vermählet worden, biß auf den Tode dteses Mo,narchens ; wie auch die an verschiedenen Europäischen Höfen erweckten Unruhen,und die durch sie in Engelland und Frankreich angestifteten innerlichen Kriege;mgleicken ihr bekannter Anschlag, den Herzog von Orkans, als euren Gefan-genen, von Versailles nach Segovia zu führen, und viele andere, in den Ge.schichten selbiger Zeit noch unbekannte merkwürdige Umstände enthalten. Aus.dem Englischen übersetzt. 8 . Franckf. 1748, i^ke.
Schauplatz der Natur, oder: Gespräche von der Beschaffenheit und den Absichten der na,türlichen Dinge, wodurch die Jugend zu wettern Nachforschen aufgemuntert, undauf richtige Begriffe von der Allmacht und Weißhett GOttes gefuhret wird.Erster Theil. Von Instcten, Thieren und Wanzen. Zweyter Theil enthaltend, wasausser und in der Erde befindlich. Aus dem Französischen übersetzt. Mtt Kupf.8 . Nürnd. 1747 r fl. ;c-kr.
Diese Nachrichten sind alle rMrwochen m Zürich bey Heidegger und LomzsagmKBuchhändler, zu bekommen-