Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
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als man von gelehrten Männern nur erwar-ten können, ausgeführte Unternehmen ist auchvon der Welt mit solchem Beyfalle aufge-nommen worden; daß nicht allein zwo Aus-gaben des ganzen Werks gleich hinter einan-der in England gemacht werben müssen,sondern auch , auf des Herrn Kanzlers vonFrankreich ausdrücklichen Befehl, eine fran-zösische Uebcrsetzung unternommen und zuStande gebracht worden, davon die ersteAusgabe zu Paris nach drey Wochen nichtmehr zu haben gewesen.

Eben dieses und der Nutzen, absonderlichin Betrachtung der Handlung, den wir un-sern deutschen Landsleuten, nach unsrer Be-gierde ihnen zu dienen, dadurch zu verschaf-fen gedenken, hat uns auch bewogen , die-ses so wichtige als nutzbare Werk in einerguten deutschen Übersetzung, nach der eng-lischen Ausgabe, zu liefern, wobey maneuch die französische Ueberfttzung, so viel diebeträchtlichen Zusätze und Anmerkungen der-selben betritt, zu gebrauchen nicht erman-geln wird.

Findet unser Unternehmen , wie wir unsversichern, bey der gelehrten und lehrbegie-rigen Welt den Beyfall, so die englische undfranzösische Ausgaben gefunden haben, sowird dasselbe und die dabey angewendete Mü-he und Kosten von uns für reichlich vergol-ten gehalten werden- Und es um so vielmehr zu erleichtern, haben wir auch beschlos-sen , es unter folgenden annehmlichen Be-dingungen auf Vorschuß ans Licht zu geben.Zuvor aber müssen wir die Liebhaber solcherWerke, und. Befürderer unsers Vorhabens,vor allen Dingen versichern, daß sie sich nichtbefürchten dörffen , als wenn dieses einmalangefangene Werk ins Stecken gerathen undunvollständig bleiben möchte, wie es wohlehmals mit andern solchen Werken , so wohlin französischer als deutscher Spräche gegan-gen ist, welche bald mir dem andern Ban-de, bald in der Mitten aufgehört, und denPränumeranten statt etwas Vollkommenen,«ur etwas Unvollkommenes geliefert haben:Dieses, sagen wir, haben sie hier nicht zu

befürchten, da das ganze Werk, nach demgemachten Entwurffe, in England vollstän-dig , und , wie bereits oben erwähntworden, in zwoen Auflagen herausgekom-men , und die Hinderniß , welche dergleichenUedersetzungen durch den Mangel des Origi-nals ins Stecken gebracht, hier nicht zu be-fürchten ist; wir auch so viel Glauben zuverdiene» hoffen, daß man an der Erfül-lung unsers Versprechens nicht zweifeln wird.Nach dieser vorgängigen Versicherung nun

Wird dieses Werk im Deutschen nicht meheals zehen Bände betragen.

Alle Oster- und Michaels-Messen soll einTheil oder Band herauskommen, und mitdem ersten ist letzte Michaels-Messe 1747der Anfang gemacht worden, und wird mitden folgenden unausgesetzt, zu der bcniem-ten Zeit, biß zu Ende fortgefahren werden.

Das Format ist Medianquart, die Schriftneu, scharf und leserlich , das Papier weiß,und zwar alles nach der Probe dieser Nach-richt.

Ueberhaupt soll weder, was zum innernWerthe dieses Werks, noch zu dessen äusser-lichen Ansehen und Zierde gehört, im gering,sten »ersparet, sondern alles , was zu bey-den etwas beytragen kan , sorgfältig beob-achtet werden. Unser Versprechen in diesemStücke desto besser zu erfüllen, werden alleLandcharten und übrige Kupferstiche vonden besten Meistern in Holland gestochen,und daselbst auf schönes französisches Papierabgedruckt werden.

Wie viel eigentlich jeder Band an Alpha-beten, Landcharten und andern Kupfersti-chen betragen wird, das kan man so eigent-lich nicht bestimmen; Damit aber die Her-ren Pränumeranten sich keiner hinterlistigenBevortheilung zu befürchten haben , so ha-ben wir jedes Alphabet für zehen Groschen,jede Kupsertafel für einen Groschen , undjede Landcharte für anderhalb Groschen ge-rechnet.

Auf jeden Theil, er betrage so viel als erwolle, wird zween Thaler Vorschuß , undbey Auslieferung desselben ein Thaler Nach-schub