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Freymüthige Nachrichten
Von -
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Gelehrtheit gehörigen Sachen.
XVIII. Stück. Mitwochs, am i. May 1748.
Alrenbmgistben
Eipzig. Den 22. Matt.1747- disputirte auf demphilosophischen Catheder derHerr Job. Ludwig Rudorf,aus Francken, nebst seinemRcspondentrn, Hrn. Joh.Christ. Pflügt, aus demve Inkelici ^porkeseosvivorurn cxlcu. 4 Bogen. Die Absicht desHrn. Verfassers gehet dahin, daß er erwei-sen will, daß AOtt alleine die höchste Ebregebühre. Dieses nun zu behaupten, handelter in gegenwärtiger Schrift, den unglückli-chen Ausqanq der Vergötterung - so leben-digen Personen geschehen , ab, und zwar indem ersten Abschnitt, waS b,e Vergötterungsey, nemlich eine solche Handlung, da man
Menschen göttliche Verehrung erzeigte. Siewar so wohl bey Römern als Griechen ge-wöhnlich , wie die Eremvel des Romuli undderer Römisch - und Griechischen Kaysern,^lexsnclrl N. und andere beweisen, undwurde eingetheilet in diejenige, so man de-nen Verstorbenen , und in diejenige, so mandenen Lebendigen erzeigte Besonders aberführet der Hr. Verfertiger drey Er mpel ausder H. Schrift au, nemlich des Pharaonis,Erod.;: r. des Nebucadnezars, Dan. 4: 27.und desHerodiS, Act- ir: rr-rz. an, wel-che sich bey ihrem Leben göttliche Vereh-rung zugeeignet , aber auch das gröste Un-glück auf der Welt erfahren müssen. Derandere Abschnitt, so moralisch ist, bebaup.tet durch Vernunft-Schlüsse, daß dieseS Ver-