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wodurch der Mensch kan vollkommener ge-macht werden, folglich auch die ganze Welt.Das zweyte Hauptstück ist der Nothwendig-keit der nähern Offendahrung gemiedener.Im ersten Abschnitt wird ihre Unentbehrlich,kcit in Ansehung auf uns Menschen erwie-sen ; im zweyten , die Nothwendigkeit der.selben in Absicht GOltes ; und im dritten,in Ansehung der besten Welt dargethan.Im dritten und letzten Hauptstück, das nurkurz ist , stehen die Merkmahle und Eigen-schaften einer solchen Offendahrung. Wirwollen die Demonstrationen wegen der Kürzeweglassen, und nur unser Urtheil hinzusetzen.Herr Masch hat dasjenige erfüllet, was derverspricht. Er hat sich einen Weg er-wählet , den noch keiner betretten. All« die-jenigen , die von der Nlothwendigkeit derOffendahrung bißhero geschrieben, fangenw o dem elenden, verderbten Zustande desMenschen an » allein wir können in unsernLeiten durchaus nicht mehr auf diese Weiser! it den Spöttern auskommen. Man mögtewohl mit dem gelehrten Verfasser der Schriftvvm Verfall der Religion sagen , daß es die-jenigen , die mit Naturalisten nicht in Ge-sellschaft gerathen, kaum glauben werden,Daß ein solches Buch, als Herr Masch ge-schrieben , ganz unentbehrlich sey. In derThai machen sie aber öfters Einwürffe, diein Büchern noch nicht beantwortet worden,weil sie noch nicht bekannt sind. Die Na-turalisten läugnen zum Theil heutiges Ta-ges die Sünde. Sie geben solche bloß fürIrrthümer des Verstandes aus, die aberwegen der Einschränkung der menschlichenNatur unentbehrlich nach ihrer Meynungerfolgen müssen. Sie geben zu, daß solcheIrrthümer die Welt unvollkommner machen,und bürgerlich gestraft werden müssen, da-mft die Welt nicht in eine gänzliche Unord-nung gerathe. Ist nun eine bürgerlicheStraffe erfolget, ober wird der eingeschränkteMensch durch die natürlichen Folgen seinerHandlungen von seinem Irrthum überzeuget,so ist solches nach ihrer Meynung Straffegering. Den Zusatz, wiükührlicher Straffen
GOttes sehen sie vor ungerecht an , unssfolglich läugnen sie auch die Nothwendig,keil einer Genugthuung. Herr Masch hatalso wohl gethan , daß er die Möglichkeitder Offendahrung bewiesen, in , ss fern sieauch vollkommenen Menschen nützlich undnöthig ist ; und daß er darauf aus dem,waS die Naturalisten selbst zugeben, nehm-lich , daß der jetzige Mensth eingeschränkt,und Irrthümern uulerworffen ist, die Noch"wendigkeit der Offendahrung beweiset, ohneden Fall voraus zu setzen , und die Noth-wendigkeit einer fremden Genugthuung dar.zuthun. Dieß ist eben eine solche Demon-stration , als die Naturalisten , wenn gleichnicht in Schriften, doch im gemeinen Um.gang« von uns fordern. Ist für 20 kr. zuhaben.
Jena. Cuno hat hier verlegt : Bern-hard Lftiemvetyrs, lvi. v. rechter Ge-brauch der welibelrachmng zur Er-kenntniß der Macht, weißheit undGüte Gottes , auch Ueberzeugung derAthenäen und Ungläubigen. In einerfreyen Ueberseyung abennal ans Lichtgestellt, und mit einigen Anmerkungenerläutert von D. Ioh. Andreas Geg-ner , öffentlichen Lehrer der Arzney-kunst ic. Mit verlästerten Rupfern.in Quart, z Alph. 10 Bog. 2« Kupfertafeln.Man hat schon vor is Jahren eine Ueber-setzmig von Nieuwetyts vortrefflichem Werkeerhalten , welche aber so sehr nach der Grund,schrift gezwungen ist, daß man mit Nach-denken den Sinn des Verfassers errathenmuß, und sie Herr Segnern bey seiner jetzi-gen Arbeit als.ein Wörterbuch gedienet hat.Herr Segner hat sich bey seiner UebcrfetznngLeute vorgestellt, denen nicht ss viel darangelegen wäre, zu wissen , was Nieuwetyt ge-dacht hat, als sich selbst zu erbauen. Da-her hat er desselben Sätze oft so ausgedrückt,wie es ihm am bequemsten und deutlichstengeschienen, und verweiset die Leser , so alleKleinigkeiten in Nieuwetyts Ausdrückungenaufs genaueste wissen wollen , auf die alteÜbersetzung. Von- ihm selbst sind hin und
wieder.