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nem Bogen in Quarto ausgegeben worden,und 52 Stück betragen , können wohl nichtvöllig hieber gerechnet werden , indem diesergeschickte Mann eben nicht für phystcalischeLayen geschrieben hat , sondern Leser erfor-dert , die keine ganze Fremdlinge im Reicheder Natur sind. Da der Herr Mylius unSin feinem i sten Stücke den Plan seines rühm-lichen Vorhabens vorleget, so wollen wiretwas aus demselben hersetzen, und zugleichwünschen, daß er denselben als ein red-licher Mann, ausführen möge. „Ich ha-sche meinen Vorsatz , schreibt er, nicht«ohne Ucberleguug gefastet. Nichts ist„einem vernünftigen Wesen anständiger„und nützlicher, als richrige Begriffe von„denen Dingen, welche sie beständig umgr-aben. Die Natur ist überall bey uns. Sie„empfängt uns bey unserm Eintritte in die„Welt, und sie begleitet uns biß zum Aus-hänge aus derselben. Sollten wir uns„wohl der Berrettung dieses grossen Schau-„Platzes der prächtigsten Werke und Begeben-„heiten der Natur , nur einen Augenblick„für würdig schätzen können , wenn wir nicht„einmal zu wissen verlangen, wo wir sind ,„und was wir empfinden ? Können wir un-„sern und der ganzen Welt Schöpfer und„HErrn verehren, wenn wir ihn nicht ken-„nen? Können wir ihn aber , da er un-scheinbar ist, wo anders kennen lernen, als„in seinen Werken ? Den grösten und herr-lichsten Theil dieser Werke aber zeiget uns„die Natur. Diese müssen wir betrachten,„diese müssen wir kennen , diese müssen wir„bewundern, wenn wir GOkt lieben und„ehren wE n. Wir müssen verständig seyn,„wenn wir tugendhaft seyn wollen. Durch„nichts werden die Augen der Sterblichen„so sehr geöffnet, als durch die Betrachtung„der Narur.
Sonden. In unserm politischen Briefevon Louden unterm izten September 1747werden ein paar neue Erfindungen mitgemel-Lek, welche verdienen unter diesem Articulbekomm gemacht zu werden. Der Herr.
öaclckirovv, ein künstlicher Meister in Wachsund Hol; zu arbeiten » welcher schon vor.treßiche Bilder und Statuen in Lebens,Grösse der Natur recht ähnlich gemacht,,hat den ganzen /zpparnrum des Experiments,welches ein gewisser deutscher Professor in-seinen elektrischen Spielwerken 8eciile Lesci-stcacionjz nennt , zur Vollkommenheit ge-bracht. Er macht damit die schönsten undwunderbarsten Versuche, die so wohl imhiesigen Königreiche als ausserhalb erfundenworden. Es kommen dabey viele Obscrva-tiones von der Vi» aÄivicrre, lulvme, Lv-rraätione 8e reaäiionc vis Hle<ftrici5 , vor«.Eine grosse Anzahl Personen werden auf ein.mal electrisiret. Er zeiget das ganze 8ysse-ma klLnerarum in ihrer Bewegung , undwie die Erde von der Sonne beleuchtet wird.Zum Vergnügen der Zuschauer endet er dieExperimente mit einem Tanze von 7 emble-matischen Figuren, welche die Iranern pri-m3rio5 vorstellen. Indessen ist der HerrZsclistrsvv kein elecirischer Rarirätenmannwie es viele in Deutschland, absonderlich ei-nen zu - - - giebet, von welchem man sa-gen muß r
Das schlechte reitzt ihn mehr , weil es mehrsinnlich rühret.
Ein Hausen bleibt gesetzt, wenn er electri-siret ,
Allein so bald Burlesk sein Glas electrifchmacht,
Wird die verborgne Kraft als Hererey be-lacht,
Drauf fährt er kindisch fort mit Funk undStich zu spielen,
Gönnt ihm die Lust , er kan des DenkensReitz nicht fühlen.
Eine andere Erfindung des benannten Engel-länders ist folgende: Er zeiget die Figur einesWeibesbildes, die im achten Monat schwan-ger ist. In dieser Figur ist die circulsriofmßuiniL sichtbar vorgestellet. Die Akemund Arterien sind von Glas gemacht , undmit einem rothen 8xiricu angefüllt, der or-dentlich durch dieselben auf und nieder steigt.
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