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tung angezeigt, und zwar der Aörperin ihren einfachen Theilen und im Ganzen;».) der Geister und Seelen ; da die Schwie-rigkeit, »vie GOtt auch die bösen und sündi-gen Geschöpfe erhalten könne, aufgelöset wird.Der zweyte Theil der Vorsehung ist die Mit-rvürkung, so wohl in Ansehung der Kör-per als Geister. Die Schwierigkeit, wieGOtt in Ansehung der bösen Handlungender Menschen mitwürke, wird aus der Ab-sicht GOttes , aus der Nalur dieser Mit-würkung , und aus der UebereinstimmungMit den göttlichen Eigenschaften, aufgelößt.Hernach wird gezeigec, daß GOtt auch über-natürlicher Weise auf das Gemütb der Men-schen würke ; auch werden die Scrupel inAnsehung der Vereinbarung der göttlichenGnadenwürkuna, und der menschlichen Frey-heit nicht unglücklich gehoben. Wo ist derTheodicecn-Macher, der diesen Nodus Got-dius völlig auflösen kan? Indessen wird zurLehre angemerket, daß alles Gute von GOttherkomme, und wir aus uns selbst nichtsGutes hervorbringen können. Der dritteTheil der göttlichen Vorsehung ist die Regie-rung aller Dinge zu einer allgemeinenAbsicht. GOtt regieret nebst den leblosenGeschöpfen und unvernünftigen Thieren, für,nehmlich den Menschen, so wohl im Geist-als Leidlichen, und in seinen freyen Hand,dingen; wobey die Schwierigkeit, wie dieFreyheit unserer Handlungen mit der Gewiß-heit derselben bestehen könne, so viel es mög.sich ist, gehoben wird. GOtt regieret auchdie Schicksale der Menschen; füraus ihrenTod, welches aus der Beschaffenheit desmenschlichen Leibes , aus der Verknüvfungaller Dinge , aus den Folgen des Todes,und aus der heiligen Schrift bündig erwiesenwird. Ietz kommt der Hr. Verfasser aufden grossen Punct von dem physikalisch - undmoralischen Uebel; Er hält sich vornehmlichbey dem letzten auf, und zeiget, daß dieZulassung des Bösen nicht wider die göttli-chen Vollkommenheiten streit« ; er erweisetdieses auS dem Wesen des Menschen selbst,welches so beschaffen ist, daß GOtt, kraft
seiner Weißbeit, die Begehung der Sündenicht hat hindern können, wie der Hr. Ver-fasser solches ausführlich darthut , und dieEinwürffe, die darwider gemacht werden,gründlich beantwortet. Da GOtt indessennicht die Ursache der Sünde ist, weil er siezuläßt, so setzet er dem Bösen durch inner-liche und äußerliche Hindernissen Schranken,und regieret über das daS Böse zu einem gu-ten Endzweck ; welches auch mit Exempelnaus der H. Schrift erläutert wird. Hieraufwird von den Mitteln gehandelt, derer sichGOtt in der Regierung der Welk bedienet:Solche sind Wunderwerke; wie auch natür-liche , zufällige und sittliche Ursachen. Nunfolgen die Eigenschaften der göttlichen Vor-sehung : Solche sind die Allgemeinheit, dieUnerforfchlichkcit, die Weißbeit, die Güte,die Gerechtigkeit und die Heiligkeit derselben.Die Wahrheit der göttlichen Vorsehung wirdauS den Eigenschaften GOttes dargethan,auch mit der Erfahrung, den Zeugnissen derHeyden, und den Aussprüchen der H. Schriftbekräftigt. Nun gehet der Hr. Author zuverschiedenen wichtigen Zweifeln über, die inAnsehung der göttlichen Vorsehung entstehen.Nachdem ihre Quellen entdecket werden,lehret er wie man überhaupt sich darwiderbewaffnen müsse: Man soll nemlich die Theileder göttlichen Regierung nicht tadeln, ohneErkenntniß und Absicht auf die Verknüpfungmit dem Ganzen. 2.) Wir sollen die engenSchranken unsers Verstandes erkennen. z.)Wir sollen um deßwillen was uns in einerSacke dunkel Weinet, dasjenige nicht läug-nen, was klar und deutlich ist. Die Ein-würffe selbst, hergenommen von der un-gleichen Austheilung der irrdischm Gü-ter , von der Zulassung der Sünde , vonder Langmuth GOttes geaen freche Sün-der , und von der Verfolgung der Kir-che , werden hierauf weitläuffig und über-zeugend beantwortet. Endlich wird bey ei-ner jeden Eigenschaft der göttlichen Vor-sehung sehr schön und beweglich gezeiget,wie wir sie uns zur Lehre, zur Bestraffung,zur Vcrmahnung und zum Trost zu Nutz
machen