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Dir mit uns wünscht und trauet, mit unsrerEhre pranget,
Nichts anders hat als uns, nichrs für sich selbstverlangn;
Ihr Leben ist für uns > der Jugend Fruhlings-, Zeit,
Der reisten Jahre Frucht, ist alles uns gcweyht.Auch Fehler straft sie nicht, und sucht die irren
Sinne»
Mit »änlicher Gedult sich wieder »u gewinnen.Ein stärker Eigennutz, des Glückes UnbestandRaubt nie den sichern Freund, trennt nie dasenge Band.
Bequemlichkeit und Zier wachst unter ihren
Wegen,
Und jedem Blick von ihr wallt unser Her» rnt»gegen rc.
Haller.
Ruft folget die Nutzanwendung eines jede«besondern Artickels dieses ganzen Capitels /zur Lehre, Bestraffung, Vermahnung undTrost. Alles ist voller Kraft und Empfin-dung ! Wie wohl harmonieren mit des HerrnVerfassers Gedanken, des eben angezogenenSchweizerschen koxe, wann er sagt:
Der Leib,das Meisterstück der cörperlichenPracht,
Sagt an, was fehlt daran zur Nutzbarkeit und
Lust r
Seht den Zusammenhang, die Eintracht in denKräften,
Wie jedes Glied sich schickt zu menschlichen Ge-schälten;
Wie jeder Lheil sür sich und auch für andre sorgt,
Das Her; vomHirn den Seist, dis Blut von je.
nein borgt.
Wie im bequemsten Raum sich alles schicken
muffen,
Und aus dem ersten Zweck noch andre Nutzenstressen,
Der Kreißlauff uns belebt, und auch vor FLu-lung schützt,
Der au: gebrauchte Lherl von uns, von selbst ver-schwitzt,
Und unser ganze Bau ein stetes Muster scheinet
Wvn höchster Wissenschaft, mit höchster Huld ver-eint.
Soll GOtt, der diesen Leib, der Maden Speistund Wirth,
So väterlich besorgt, so prächtig ausgeziert,
Soll GOtt den Menschen selbst, die Gecknicht mehr schätzen r
( Za
Dem Leib sein Wol zum Ziel, dem Geist seinElend setzen?
Nein, deine Huld o GOtt: ist gar zu offenbar;
Die ganze Schöpfung legt dein liebreich Wesen
dar.
Die Huld, die Raben «ehrt, wird Menschennicht verflossen:
Wer groß im Kleinen ist , ist grosser noch jmGrossen!
Ist für r st. i» kr. zu haben.
Halle. Die vorzüglichen Verdienste, wel-che derKönigl. Preußische geheime RathundRegierungs-Canzler, Herr Just HenningBöhmer, sich schon vorlängst um das geist.liche Recht erworben, haben nun den voll-kommensten Zusatz erhalten , da dieser grosseRrchtsgelehrte die so lange gewünschte neueAusgabe des Eorporft juri; canvmci mit sei-nen gründlichen Anmerkungen geliefert hat.Wir hoffen den Liebhabern einer umständli-chen Recension nicht zu weitläufig zu wer-den , wenn wir nach angeführter Aufschriftdieses so wichtigen Werkes, eine gedruckteNachricht von demselben in unsre Blättereinrücken.
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komis. klsx- kuälorirute xvft emenclario-nem strlolucLM eäiturn, in ciuvs 1omv8 cii-visum Le .^zipenäice aova aucftum , cumnecelsariis inclicilru;. »F-«-
, /. <7. Keccnluir , cum cväicitrusveceribus mamilcripcir sliftguc eckicinnihurconculir, vsrism» leLlioner acjjecir 8e ncr-ris illustravic, pr^milla priesarione cluxssici.Sum priviie^ift sacr. Osel. lvlajeli- nec nonkoion. ac Loruls läslce älLAÜedurgicX , im-xenii; orpksnotropnci, d1l)LLXl.VH.
§. r. Es haben sich die grösten Rechtsge-lehrten in den vornehmsten Europäischen Rei.chen schon seit mehr dann zwevhunderr Iah,ren , und zwar nemlich seit den Zeiten desPabstes 6rcgorii XUI. dieses fast allgemeinegeistliche Rechts-Buch der gelehrten Welldurch den Druck mehrmahleu in die Händezu liefern alle Mühe gegeben; allein so sorg.fällig man sich auch bey den unterschiedenen
Heraus-