Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
229
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98 ): <

Zugaben. Die andere Sammlung bestehetaus fünf Stücken.. Das erste ist eine Beur-theilung der entdeckten Heimlichkeiten desFrauenzimmers von Llberro staZno ; dasandere ei» Beytrag zu den Weiber-Krank-heiten ; das vierte und fünfte slesticins w.o-ML per 8 pecikca und per hlniverlnlia. Inder dritten Sammlung werden vielerleyDinge abgehandelt : die gemachten Krank-heiten ; die trocknen und bösen Flüsse; diemedicinifchcn Gemüths - Euren , und dasSchlangen-Wasser. Dieses letzte Stück istein Beytrag zu den Welckeristben Nachrich-ten vom Schlangen-Bade. Sonst wird esden Lesern vermuthlich wie uns gehen, daßsie nemlich die Titel dieser Abhandlungennicht vurchgehends verstehen. Allein es wür-de ihnen nicht besser ergehen , wenn sie sichauch die Mühe nehmen wollten , das Buchselbst zu lesen. So viel aber siehet man wohl,daß ber Verfasser weder mit den andernAerzten, noch mit den Kranken zufrieden ist,und daß er gern die ganze Welt reformirenmöchte Alle III. Sammlungen sind für ;6kr. zu haben.

Venedig. Pasguali hat nunmehr denBeschluß seines Nachdrucks der in den äÄisLruclirvkUm enthaltenen kleinen Abhandlun-gen so wohl, als der besten Auszüge ausunterschiedenen Büchern, gemacht, und dersiebende Band , welcher vom Jahre »7Zobiß , 740 gehet , ist so wohl feiner Einrich-tung nach , als an Sauberkeit des Papiersund der Kupfer , den vorhergehenden voll-kommen avnlich. Der Verlege^ hat dieZuschritt desselben an denMeticvm, JohannClephane, gerichtet, und er danket darinnenunter andern der göttlichen Güte, daß sieihm Vermögen und Kräfte zu Ausführungeines so nützlichen und allen Liebhabern derGclehrfamfamkeir unentbehrlichen Werkesgegeben , und daß es ihm niemahls an Göy.nern gesetzter, denen er die Theile seinesNachdrucks wiekmen können. Man kauzum wenigsten aus diesem Werke urtheilen,daß du Bcm!.h,,ngen her Deutschen um dieMathematik , Physik, Medicin, Anatomie,

und Chirurgie, bey den Jtaliänern, welchesonsten wenig-, was sie nicht selbst ge-schrieben , zu loben pflegen , grossen Bey-fall finden müssen , und dieses erhebt auchdesto mehr den Werth einer Arbeit, disschon länger als 6 ; Jahre unausgesetzt fort-geführet worden. Alle Vll. Theil sind für.fl. zu haben.

Varis. Lriemie krancoi; 8avo^e hat ver-legt : Inrroäuüion 2 la Leograptiie, aveaun Iraitü äs la 8 pbere , par dir..

Zwey Theile, in ir. i Alph..; Bogen, nebst 2 Kupfertafeln. Der ersteTheil ist eine Einleitung in die Erdbeschrei-bung , und enthält drey Haupt- Abschnitte.In dem ersten wird kurz und deutlich ange-zeiget , ,was von der Erde vornchlich zuwissen nöthig ist ehe man zu einer verständ-lichen Abhandlung fortschreiten kan. Derandere Abschnitt begreift die vier Haupt-theile der Erden , und ihre Einthcilung inStaaten. Der dritte handelt eines jedemStaats Landschaften , und die darinnen er-bauten merkwürdigsten Städte , ab. D>e sogenannten unbekannten Länder gegen Mit-ternacht und Mittag, nebst einer Nachricht,wie die Reisen zu Wasser nach den unter-schiedlichen Welt - Gegenden angestellet wer,den , finden am Ende des ersten Theiles ih,ren Platz. Der Verfasser hat bey aller Ge-legenheit die neugcmachten Entdeckungen be-merket , und sich nach der flüchtigen Ge-müths-Art seiner Landsleute gerichtet; weß-halben er alles kurz, aber in einer gutenLebrart, vorgetragen hat. Es wird alsoseine Arbeit denen, die sich deutliche Be,griffe von der Erde mache« wollen, sehrnützlich seyn. Der andere Theil handelt vonder Sphäre. Der Herr Verfasser erzehietkürzlich den Ursprung der Sternkunst , ma-chet alsdann von den ältestem biß auf unsereZeilen diejenigen Männer nahmhaft, diedurch Verbesserung dieser Wissenschaft sichbey der Nachwelt unsterb ich gemacht haben.Eine gencu e Beobachtung des Himmels er-forderte von der Anzahl der Sterne, die mitblossen Augen konnten gesehen werden, ver-

gwifferk