Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
233
JPEG-Download
 

1'LZs äsciuin^e unsinftruit aubAciinZAS,

tour-menkoir1'or^ueil-äes Lures«äs VUl.iZo.

Freymüthige Nachrichten

Von-

Neuen Bücher,i, und audKn M

Gelehrtheit gehörigen Sachen.

XXX. Stück. Mittwochs, am 24. Heum. 1748^

Eipzig. Im Wendleri-schen Buchladen ist zu ha-ben ! <7^,r/?rn»r 2 >>,n.

^-eF/»Lir z vtaumburAensts,kbil. Lultlll-L sacul-

raci; cozuoscicivX , üveI-vAica, in ulum ^uclico-rii conlcrip». in 8vo. r Alvh. ; Bogen.In der Vorrede wird erinnert, daß alle dieErklärungen, die man von der Vernunft-Lehre in eigentlichen und uneigentlichenWorten gegeben, so beschaffen seyn , daßman daraus die Ordnung der barinne vor,kommenden Capitel nicht leicht einsehen kön.ne, deßwegen sey eine Erklärung nöthig,die diesen Fehler vermeide. Der Herr Ver-fasser hat dem zufolge die Vernunft-Lehre

eine Wissenschaft genannt, durch welche dieerkennende Kraft verbessert wird ; wir kön,nen aber nicht läugnen , daß es uns vor-komme , als wenn diese Erklärung auch an-dern Wissenschaften in der Logick zukomme.Die Vernunft-Lehre an sich ist in drey Thei-len vorgetragen. In dem ersten wird ge-zeigt , wie man seine eigene erkennende Kraft,durch Nachdenken, zu mehrerer Vollkom-menheit bringen könne; der andere enthält,wie man dieselbe durch anderer Vollkommen-heiten, besonders Schriften, verbessern müsse ;endlich weiset der dritte Theil, wie man an-derer ihre Erkänntniß vollkommen machenkönne. In dem ersten und Haupt-Theileder Abhandlung wird im ersten Abschnitteder Anfang gemacht mit der Wahrheit, der-G g selben