Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
256
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lrerari 8al,h2ti cka ükevams in Llmbtia, Lkli-ruiAi in lärbe, Lü^mici, kocanici, breviorikrrms Lc krcilirzre äescriptLrum juxca me-liioänm l'ournckorciLnrm, läder primu;,Illulirissimo Lc keverenckillimo DominoDieron^mo Lirispi, kalriarciiL ^lexanclriX,L 5 rnÄL Xletropoliranre Lcclalüc ?errari-eniib .^rckcpiscopo , ckicars. in groß »to.8Bogen/ »Kupfer. DiefeSchrift ist nichtsanders / als ein Register der um Rom wach-senden Kräuter. Sie sind fast durchgehendbloß nach des Bauhini ^inace genenntt wor-den / und man findet nicht , daß der Ver-fasser etwan einige Anmerkungen beygefügethat. Von den Kupfern find zwey von Tur-neforlen entlehnet worden / und enthaltendie vielfachen Arten der Blumen, von denzwey übrigen stellet das eine die Lolmeamveficariam vor, das andere Lupmorium com-mune. Beyden sind kurze Erklärungen bey-gefüget worden.

Leipzig. Am » 7 ten Februar vertheidigteHerr Iohann Michael Barch/ von Schkeu-bitz / seine Jnaugural - Dissertation / welchecke 8r3pk^Iom2k« handelt/ unter Herrn D.Iuftus Gottfried Günyens Vorsitz. Nacheinem kurzen Eingänge von den Augen-Krankheiten überhauvt erzehlct und erkläretder Verfasser die Meynungen der alten Aerztevon dieser Krankheit / giebt den Bau derHorn-Haut / und die Lage der Weinbeer-Haut an / um theils den Vorfall dieser Haut/theils die Natur des Sraph^Iomni; , erklä-ren zu können / welche darinnen bestehet / daßdie ausgedehnte Horn-Haut hauptsächlich einewidernatürliche Geschwulst verursachet. Hier-bei) wird behauptet / daß der Vorfall derWeinbeer - Haut sehr selten vorkomme / undnicht wohl als ein Sraphyloma angesehenwerden könne. Hierauf folgen die Ursachendieser Krankheit / nebst der Art / wie sie wir,ken / die verschiedenen Arten dieser Krank,heit, und was man bey ihr so wohl über-

haupt als bey der Cur zu hoffen und zu fürch.ten habe. Nachdem der Verfasser dieses al»les erkläret hat / so zeiget er / wie und wennman die ^spkyloma» mit Arzney-Mittelncuriren solle / welche Arten derselben die Curdurch Drucken der Geschwulst leiden / undwie solches zu machen / auf was Weise die-selben abgebunden werden müssen / welchesdie besten Arten find / diese Krankheit durchden Schnitt zu curiren / und was man vorund nach der Operation zu beobachten habe.Diese Disputation «st ; Bogen stark, undbey Langenbeimen gedruckt.

Zu dieser feyerlichen Handlung lud HerrD. Samuel Theodor O.uelmalz durcheine Schrift ein / welche bey Langenbeimenauf 2 Bogen gedruckt worden ist / und äeäcpolicioms Ösrarsäise esseÄilrus handelt.Der Herr Verfasser erinnert/ daß es sehr zu-träglich seyn würde / wenn jeder Arzt sichnur die Cur der Krankheit eines Theils an«gelegen seyn liesse / kömmt alsdann auf dieAugen-Krankheiten / und beschreibet daSStaarstechen so / wie er bey der Gegenwartder beyden Oculistey / Hillmers und Meincrs,bemerket hat / erinnert / daß es öfters fehl-geschlagen sey / daß die Leute nach derOperation nicht so scharf/ als vorher/ sehenkönnten / wenn gleich der Sack der crystal.lischen Feuchtigkeit von der gläsernen wiederangefüllet werde / besonders aber / wennsolches nicht geschähe / oder wenn die glä-serne Feuchtigkeit einige andere Verände-rungen in der Operation leide / baß sich öf-ters schwarze Fleckgcn an den Ort der cry»gallischen Feuchtigkeit ansetzen / welches zugeschehen scheinet, wenn das li^imenrumcilisre, oder die iris, verletzet würde / unddaß öfters von den einfallenden Strahlenein empfindlicher Schmerz entstehe / wel,ches daher komme / daß das Auge sich eineziemliche Zeit vorher wie in einer Finsternißbefunden.

Diese Nachrichten sind alle Mitwochen in Zürich bey Heidegger und Ompzgnie.Buchhändler, zubekommen.