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wenig Schaden gelitten. Man kan diesesaus verschiedenen Häusern urtheilen - die inziemlich gutem Zustande befunden worden,und fast gar nichts schadhaftes an sich demer.ke» lassen. Hierher ist ein nut Marmor aus-gepntzer und mit asten Arten von Ztcrralhenreichlich verffbener Schauplatz- zu rechnen.Von diesem ist eine grosse Menge Schnitz-werk , Statuen, zierlich gearbeitete Säulen,besonders aber Gemählde, die, wenn sie vonder Erde gesäubert sind , nichts von ihrerSchönheit verlohren zu haben scheinen, undmit den Nachrichten, so uns die Alten vonihren Gemählden gegeben haben, vollkom-men übereinkommen , nach Porlici in dendaselbst neuerbauten Pavast gebracht worden.Von diesen und noch vielen andern merk-würdigen Dingen ist in dem letzterwähntenBuche eine umständliche Beschreibung anzu-treffen ; und dem Fleisse des Verfassers hatman es zu danken, daß auch in den beyge-fügten Anmerkungen alles dasjenige, washier und da von dieser Materie in den phi-losophischen Transacciomn zu lese« ist, mitbeygebracht worden.
Göttingen. Bey Johann Peter Schmidtist zu haben: Christian Ernst SimonettiGedanken über die Lehren von der Un-sterblichkeit und dem Schlafe der Seele.Zweyter Theil, in groß 8vo. i s Bogrn. Dergelehrte Herr Verfasser, dessen Schärst imDenken und Anmuth im Schreiben längst ei-nen außerordentlichen Beyfall verdienet, stil-let hiermit das Verlangen , welches der ersteTheil feiner Gedanken über eben diese Lehr.stücke bey allen Kennern erwecket hat. Erlehret in der gründlichen Vorrede, wie mandie Meynungen der Socinianer und der ei-gentlichen Seelenschläfer , die Lehrsätze vonDem mittlern Zustande der Seelen nach demTode, ingleichen die von einigen angenom-mene Reinigung derselben nach dem Tode,gehörig beurtheilen und richtig unterscheidenmüsse. Die Rechtfertigung seiner gegenwär.Ägen Arbeit, welche hiernächst folget, wirdnicht allein durch die von ihm angeführte
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Gründe, sondern auch durch die wahren Vor,züge der Abhandlung selbst ausser Streit ge-sctzet. Alles ist in der natürlichsten Ordnungvorgetragen, und auf das genaueste mit ein-ander verknüpfet. Wir müssen uns aber be-gnügen lassen , unsern Lesern nur den allge-meinen Entwurfs dieser schönen Schrift mit,zutheilen, und hoffen dadurch die Begierde,sie ganz zu lesen , in ihnen sattsam zu erre-gen. Das erste Cavitel handelt von denLehrsätze» der Hypnvpsychiten ; das anderevon der Erfahrung , Empfindung, und demBewußtseyn; das dritte von den niuthinay-lichen Schlüssen , die der Seelenschläfer vondem Zustande der Seele nach dem Todsmacht; das vierte von dem Zustande desSchlafs, und wo derselbe stakt habe ; dasfünfte von der Unmöglichkeit des Seelen-fchlaffs ; das sechste von des Seelen schla-ffes Erklärung und Sätze« vom Seelen,schlaf! das siebende von den Gründen desSeelenschtafers aus der Vernunft ; das ach,te von den BeweiKgrimben aus der Heil»Schrift wider den Seelenfchlas ; und dasneunte von den Beweißgründen des Seelen,fchläffrs aus der Heil. Schrift. Da beeHerr t erfasset sich anfangs vorgenommen?»och das zrhende Capitel hinzuzusetzen, unddarinne einige Anmerkungen über den See,lrnschlaf zusammen zu fassen , nachher aber'diesen Theil gegen den ersten nicht gerne ver,grösser» wollen ; so macht er uns die ange,nehme Hoffnung , solche bey einer andernGelegenheit nachzuholen ; wie wir dennauch mit Vergnügen erfahren , daß er schoneine Arbeit unter Händen habe » worinneunter andern diejenigen Oertcr der heiligenBibel, welche das Bewußtseyn der Seelenach dem Tode des Menschen fest setzen,näher zu erwägen seyn werden. Wir wün-schen ihm zu diesen und allen übrigen Be-mühungen , die Wahrheit zu vertheidigen,ferner Zeit und Kräfte. Der erste Theil Afür »4 kr. zu haben.
Ferrara. Joseph Barbieri hak zu ver-kauffen : L^nopLr klznrarum , gux in soloLvmgno luxurimmr, üuäio Lc !sby,e lu-
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