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!e p. örrre, Okanoins cle 8. 6enevieve 8eLbancelier äs I'Universtce 6e I'sris. ingroß 4to, 11. Bände. Der gelehrte Ordens-mann, welchem wir dieses wertläuftige Merckzu danckm Heiden , fand, als er sich der Ge-schichtkunde mit allem Eifer widmete, daßnian von der Deutschen Hüiorie »uchts voll,ständiges in Frantzöfffther Vvrache aufwei-sen könnte. Denn, obwohl Herr Heiß der-gleichen ehemals unternommen, so bar dochftine Arbeit das Verlangen der FrantzöstschenGelehrten kemesweges gestillet, sonoern siesind vielmehr nach einer weiter» Ausfüh-rung begierig worden, da dieser Schriftstel-ler zumal mit Carln dem Grossen den An-fang feines Werckes gemacht, und die älte-sten Begebenheiten der Deutschen keineswe-ges berühret hat. Der Entwurf einer Reichs-Historie, welchen der P. Vasner, ein Je.fuit, im Jahre 1729. bekannt gemacht, ist-nicht erfüllet worden, weil der V<rfe.ffer, daer diese Arbeit kaum unternommen hatte,durch einen frühzeitigen Tod in der Ausfüh-rung gehindert worden. Der knrtze Begriffder Neichs-Historie, weichen Herr Sveucr1716. herausgegeben, >.st, wie der v. Bar-re bemerckt, zu kurtz , und deswegen an vie.len Orten dunckel, die von Struven verfer-tigte Deutsche Historie hingegen ist diejeni-ge, weicherer vornehmlichgefolget, weitstedie umständlichste ist, und mit den ältestenZeiten anhebt. Er rühmet hierbei) desHrn.Hofrath Mafcovs Geschichte der Deutschen,und die Reichö-und Kayser-Historie Sr. Er-teil. des Herrn Grafen von Bünau, welcheer gleichfalls in den Alterthümern unsererNation sorgfältig zu Rache gezogen hat.Diese Untersuchungen haben ihm auch in derThat die grölte Mühe verursacht, da er hin-gegen von den Zeiten Carls des Grossen andie in den weitläuftigen Sammlungen derFranckischen und Deutschen Geschichtschrei-ber befindlichen Nachrichten gebrauchen kön-nen. In den neuern Zeilen hat er die vor-nehmsten Begebenheiten der Deutschen Staa-ten , in so weit sie in diese General-Historieeinen Einguß haben, theils in dem Texte,
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theils in den beygefügten Anmerckungen bey,gebracht und erörtert, und, wo sich einigeSchwierigkeiten gefunden., dieselbe in einerbesondern und ausführlichen Ilbhan-lung zuHeden gesucht. So groß indessen die Mü-he , weiche er auf dieft Arbeit gewendet, ge.Wesen ist, so gestehet er doch gerne, daß einDeutscher Schriftsteller gar viele Vortheilevor einem Ausländer habe, indem ihm vie-le hundert Dinge bekannter seyn müssen, dieder andere durch mühsamen Fleiß erst unter,suchen muß, und er erbietet sich die etwa«emgefchlichenen Fehler, wenn man ihm die,seiden anzeigen will, sorgfältig zu verbestfern.
Frankfurt am May». In den hiesi-gen Buchläden ist zu haben: Historische,kritische, und theologische Betrachtungenvom Brrum der Erkänntniß Gutes und Bö»ses, per sogenannten philosophischen Unter»suchung von dem Zustande des Menschen inder Erb-Sünde entgegen gestellt von w-ilh.Ernst Slarcken, Past. zu Bernburg. DreyTheile, mit Kupfern, in Mo, 2. Alphabet8. Bogen. Diejenige Schrift, welcher die,se gelehrte Arbeit entgegen gesctzel worden,ist verhoffentlich einem je en unserer Leserbekannt genug. Wir mercken hier nur an,baß unser Verfasser berichtet, daß der Ueber«setze» jenes SchanL-Buches ei» Stuventaus Zerbst. mit Nahmen Bertram, ftv,welcher mit dem End-Buchstaben M. gleich-sam melden wolle», wer er sey. Das Buchselbst bestehet aus drey Theilen, in deren er-stem die Nachrichten, so von dem Baumeder Erkänntniß Gutes und Böses in der bei.ligen Schrift vorkommen, betrachtet, undwider die Beoeelandische Nachgeburt!) ver-theidiget worden. Zuerst wird in besondernHaupt-Theilen von dem eigentlichen undwirckiichen Daseyn eines natürlichen Bau»mes der Erkänntniß Gutes und Böses, vondem Orte und Nahmen desselben, überhauptund insbesondere gehandelt. Hernach füh.ret der Verfasser weiter und genauer aus,was eigentlich die Erkänntniß des Guten undUu » Bösen