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weiter Wolle bedeckt , die ins röthliche fällt;Seine hellblaue Augen scheinen vom GlantzeLes Tages befchätigct zu seyn; Seine grosseund »»gestalte Hä.,de gleichen vielmehr denPfoten eines Thieres, als den Händen einesMenschen. ES ist, wie man versichert, vonAfricanifchen u d sehr schwartzen Eltern ge-bohren. Das fünfte Capitel enthalt den Ver-such einer Erklärung der vorhergehenden Be-gebenheiten. Hier wird folgendes zum Grun-de gefctzek: i) daß der Saamen-vaft einerjeglichen Art von Thieren eine unzehldareMenge Theile enthalte, die durch ihre Zu-sammcnsügung Thiere von derselben Gat-tung zu zeugen vermögen, r) Daß die Thei-le , welche in dem Saamen Safte eines je-den uutheilbaren Wesens enthalten, und ge-schickt sind, Züge zu bilden, die den Zügendieses untheitbaren Wesens gleichen, diejeni-ge seyn, die in der grösten Menge vorhan-den sind, und die die meiste Verwandschastmiteinander haben; obwohl zu der Bildungunterschiedener Züge es deren auch viele an-dere giebt. Es wird also der Grund vonallen Veränderungen in dem Saamen-Saf-te gesetzet, dabey aber der Einguß nicht aus-geschlossen , welchen das Llima und die Svei-ftn haben können. Es scheinet, daß die Wär.me des trockenen Erd-Strichs viel geschicktersey die Theile hervorzubringen, welche dieHaut schwartz machen, als diejenige Theile,welche sie weiß machen. Das sechste Capi-tel redet, daß eS viel was selteners sey, daßschwache Kinder von weißen Eltern, als daßweiße Kinder von schwartzen Eltern gezeugerwerden; daß die ersten Menschen weiß gewe-sen sind. Den ersten Punct beweiset der Herrvon Maupertuis aus der Erfahrung, undfolgert daraus, daß das Weiße die ursprüng-liche Farbe der Menschen, daß das Schwär,tze eine seit verschiedenen Jahrhunderten erb-lich gewordene Veränderung sey, welche aberdie zu Wiedercrscheinung beständig geneigteweiße Farbe nicht gäntzkjch vertilget habe,baß sie nicht bisweilen wieder zum Vorscheinkommen sollte, womit er auch zugleich dieStreitigkeit wegen Ursprung der Schwartzen
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zu heben mcynet. Es ist dieses Capitel über-haupt sehr abgebrochen und kurtz gerathen,doch noch kürtzer ist das letzte, welches fol-gende Aufschrift führet: Warum die Schwar-tzen nur in dem trockenen Erd-Striche unddie Zwerge und Riefen nach den Polen zugefunden werde!.? Die W rte des Herrnvon Maupertuis sind: Wenn dasjenige wahrist, was die Reisende unS von den Magcl-lanjschen Ländern, und von den äusserstenMitternächtlichen Gegenden der Weit berich-ten , so würden diese Riefen und Zwerge sichentweder wegen der Uebereinstimmung deSclimaris daselbst fest gesetzet haben, odersie würden zu der Zeit, da sie zum Vor-schein kamen, von den andern Menschen,welche sich für diese Ungeheuer fürchteten,oder diese Zwerge mit verächtlichen Augenansahen, nach diesen Gegenden verjage! wor-den seyn. Dieses ist also der Innhalt desgantzen Wercks, in weichem man zwar einesinnreiche und fast poetische Schreib-Art,doch dasjenige, was man von einem sogrossen Naturforscher eigentlich erwartensolle, nicht hinlänglich ausgeführet findenwird. Deutsch ä i-..kr, Frantzöfisch 34;. kr.
Franckfurt am Mayn. In hiesigenBuchlädcn stehet man : Historisch-Mora-lifch-und Satirisches Gespräch über die.seltenen und fürtreflichen Eigenschaftender Esel dieser Zeit, zwischetssphiloniusund paläologus. l)um mbil hsbewusmsju5, culgmo Iuäimu5. phzeci,. Uibr. 4.
Aus dem Frantzöfifchen des Herrn äe latitorne le Vsyer. Franckfurt und Leipzig,1748. Bogen in 8vo. Die Wercke desHerrn de la Mothe le Vayer haben sichdurch die sichersten Reitzunge» bereits bey al-len Kennern einen gegründeten Beyfall er-worben , und der Herr Professor NahleinGöttingen hat die Lmg ch'aloAues diesesscharfsinnigen und satvrischen Kopfes, sosehr rar geworden waren, den Deutschen imJahr 1744. in einer neuen Ausiage und Wi-derlegung der fceptischen Sätze des Versassfers, wieder bekannt gemacht. Aus diesenBbb; Gesprä-