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260 Natur⸗Wiſſenſchaft
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gelegen ſeyn laſſen/ jeden Wiſſensbegierigen mitund durch den Augenſche in ſelbs zu benugen/ werden wir uns/ nach deme wir diſe Materi ſo vilals noͤhtig beruͤhret/ begeben zu Betrachtung derThieriſchen Seelen/ und Geſchlechten. DieSinnlichkeiten/ wie fie den Thieren und Men ·
en gemein/ ſind anders nichts als Eintruckun-gen allerhand Co perlicher/ Materialiſcher ODin-gen/ in die zarte ſpannadrichte Zaͤſerlein. Weilennun diſere Eintruckungen koͤnnen anfangen vonauſſen/ oder innert dem Gehirn ſelbs haben dieNaturgelehrte zu jeden Zeiten die Sinne abge-theilt in auſſere/ und innere.
XX. Auſſere Sinne ſind/ das Gefuͤl/ derGeſchmack/ Geruch/ das Gehoͤr/ und Geſicht.Vil Streitens iſt von dem Vorzug/ oder Vor-rechten jezt bemeldter Sinnen welcher als deredlere/ koſtbarere/ und nohtwendigere ſolle denübrigen vorgehen. Wir laſſen jedem feine Ehr/Recht/ und Gerechtigkeiten/ ſetzen indeſſen guterOrdnung halber vorher das 4 Gefuͤl/ welchesallen Thieren/ und Menſchen ſo noͤhtig/ daß ohnediſen Sinn were keine Begierd zu Speiß/ undTranck/ keine Fortpflantzung der Geſchlechten/keine Aufloͤſung/ Scheidung! und Außfuͤhrungnöhtiger und uͤberffüſſiger Dingen/ keine Empfindtlichkeit/ ja kein Leben und find alle uͤbrigeSinne anders nichts/ als Gattungen eines alle
gemeinen Gefuͤls. Vermittelſt difer Sinnlichkeitunterſcheiden wir das feſte von dem flüſſigen/oder weichen/ die ſo hoch geprieſene Waͤrme/Kalte/ Feuchte/ und Trockne/ das Rauhe von demGlatten; und zwahren vermittelt kleiner an den
Enden der Spannadern fortgeſtreckten© Duͤtt ·
lein/ welche ſonderbar in groſſer Anzahl ſich fin ·
den in der Hand/ und Fingern/ und die in 2 Die
ahne
4. Guſtus, e. Papilla nerven,