Cap. XXXVI. Andere Theil. 279Glocken verſamlen/ und annaͤheren/ verwunder-lich ſag ich/ iſt diß/ weilen man bis dahin kein In ·ſtrument des Gehoͤrs in ihrem Kopf angetrof ·
fen. f a
VI. Die b Fiſchohren dienen den Fiſchen an Fiſchohren 5ſtatt der Lungen zur athmung/ daher werden diſeThier beſtaͤndig das Waſſer mit dem Mund ein-und bey den Obren wider außlaſſen/ auſſert denWallfſiſchen/ welche wuͤrcklich athmen durch dieLungen; wie andere Thier. Daß einmahl dieFiſche auf eine gewiſſe weiſe athmen/ kan mandar auß abnehmen/ weilen fie ſterben/ wann manihnen keine Luft laßt/ und ſie in dem Winter benuͤberfrornen Waſſeren ſich haͤuffig her zu laſſen/wo man ein Loch in das Eis machet. Wie aber diein den Loͤchlein des Waſſers ſich auf haltende Luftin die Fiſch- Ohren hinein/ oder durch dieſelbe insGebluͤt komme/ hat man bis dahin noch nicht ent-decken koͤnnen: Glaͤublich iſt/ daß das mit Luftangefuͤllte Waſſer im vorbey flieſſen das in denvil. aͤderichten Fiſchohren lauffende Gebluͤt in ge?maͤſſer Fluͤſſigkeit underhalte
VII. In denen ſonſt kalten Fiſchmaͤgen muß Magen -ein ſcharff Etzender ſaurer Hebe ſeyn/ weilen die 7Fiſche in kurtzer Zeit koͤnnen roheſpeiſen/ auchgar andere Fiſche/ und Krebs mit den Schalenberdaͤßen. An dem Magen ligen ſehr vil kleineFortſaͤtze/ oder blinde Daͤrmlein/ welche villeicht Daͤrme-durch ihre vielheit erſetzen den weiten Umgangder Daͤrmen/ ſo in andern Thieren gemeinlich ge»wahret wird. Sonſten haben die Fiſch ein Hertz Hertz:mit einer einigen Kammer. Uber diß haben die en—Fiſch auch Nieren/ und einiche auch eine Waſſer⸗ Hiace lungblaſe. In dem Fleiſch der Fiſchen ſtecken hin und.wider kleine ſpitzige Cu idem ee Gruͤt/
liij ei ·
b. Branchia. c. Spine.