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300 Natur⸗Wiſſenſchaftwas in und auſſert ihm iſt auf ei unal begreiffet;Gottes Gedancken ſind unveraͤnderlich/ allzeitgleich vil/ gleich kraͤftig/ gleich weiſe.Verzichtung XVI. Es erzeichet zwahr der Menſch mitallerdaud ſemen Gedancken vil/ das auſſert ihm iſt/ aber
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Geſchaſten/ nit alles. Er er zeiget in Anordnung/ und Ver-
richtung ſeiner Geſchaͤften etwann groſſen Fleiß/Klugheit/ Vorſichtigkeit/ es iſt aber diß nichtszurechnen gegen der unendtlichen Weisheit Got-tes. Nirgends aber iſt unſere Seel Gott ihremVorbild fo ungleich/ als in der Wahrheit/ Guͤte/Gerechtigkeit/ und andern dergleichen Kraͤften/welche durch die Sünde gantz berfinſteret/ ver-derbt und befleckt find..Eudtlich ſo XVII. Wir fehen hiemit gantz klaͤrlich/ daßwol dieuber obgleich die Eigenſchaften Gottes unendtlich ho -N her ſind als die Beſchaffenheiten unſerer Seelen/dendild/ asg la bon diſen unerſteiglich/ und unbegriffenlich/Abweichung doch wir durch die Kraft Gottes/ und Außuͤbungvon demſel⸗ allerhand uns borgeſchribenen Tugenden/ Er-ben in Auß lernung viler hand Wiſſenſchaften uns annaͤhe-ziehrung mit ren koͤnnen zu dem Weſen Gottes/ uns fo viln moͤglich bergſtalten nach der Bildnuß Gottes/and Wiſſen und fo in Beſitzung eines kühigen Gewiſſens/ unsſchaften. erfreuen in Gott/ und feiner Liebe; all unſer Ver-nuͤgen ſuchen in ihme/ welches zwahr in diſerjammervollen Welt kan geheiſſen werden eineGluͤckſeligkeit/ aber nichts zurechnen iſt gegen jenem ewigen und ſeligen Stand/ in welchem ſichunſere Seelen finden werden in jener Welt; undda genieſſen in vollkommener Wiſſen.ſchaft aller Dingen unauß ·ſprechliche Freuden ohneE N D E.