det man schöne Landhäuser, deren Besitzer größten-teils die Edelleute von Lomo sind. Die Stadtscheint nicht bevölkert, sie könnte ihrem Umfang nachviel mehrern Leuthen Wohnung geben, man trift oftin einigen langen Gaffen keinen Menschen anfder Strassean. Diese sind alle krumm, enge und finster, dadie meisten Häuser aus schwärzlichten marmorartigenSteinen gebauen sind, welches eine traurige Wirkungmacht. Die Garnison, welche bisweilen stark ist, be-lebt die Stadt, obschon sie aber die Ablage der aus derSchweiz und dem Bündtnerland kommenden und da-hin aus einem Theil Maylands gehenden Kaufmarms-waaren von Alters her war, so nimmt der Erwerb,der daher ihr zufloß, je länger je mehr ab, seitdemdie kääa schiffbar gemacht, und der Canal, herausderselbigen bis in die Stadt Mayland geht, ausge-räumt worden ist. Die kömmt aus der bündt-nerischen Grafschaft Bormio, durchstießt das Veltlin,und ergießt sich zwischen (..biavenL und der VestnngFuentes in den See, aus welchem sie nicht zu Como,(wie Büschmg in feiner Erdbeschreibung sagt)sondern bey i-ecco an dem andern südöstlichen Endedes Sees wieder zu fliesten anfängt, und bis Lrivi»mit den grössten Lastschiffen befahren werden kann;daselbst aber müssen die Waaren in kleinere Schiffeübergeladen werden , welche -bis 1^220 durch ge-fährliche Klippen , die in dem Fluß find, nnd unge-achtet aller aufgewendeten Kosten der diesmaligen Re-gierung nicht haben gehoben werden können , zu pas-siern haben, und folgends auf dem künstlich gegrabnenCanal bis in die Hauptstadt Mayland gebracht wer-den können. Die innere Handelschaft der Stadt könntestärker seyn; was mit der aus den umliegenden Gegen-Z z den
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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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