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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
Entstehung
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Der sehr viel. Der nach Südost sich ziehende Busendieses Wassers, aus welchem die ausfließt, tstvast ; Stunden länger als der Südwestliche. Vone^iavenL bis l.ecco rechnet man IZ Stunden. Vonallen Seiten ist es mit hohen Gebirgen umgeben, jenäher der Schweiz und dem Bündtuerland, je höherstnd die Berge. Man entdeckt auf dem See, dieGipfel der immer beschneiden allerhöchsten Alpen sehrleicht, sie erhellen in dem schönen Gemäld den hinterGrund auf eine majestätische Weise. An vielen Or-ten bespület das Wasser unmittelbar den Fuß der Ge-birgen, daselbst decken dichte Castanien-Wälder ihrehängenden Flächen, und beschatten die Ufer zwü-schen ein stehet man Flecken und Dörfer, die an dieSeiten dieser Berge gebauen, von Ferne schimmern;in anderen Gegenden aber ist zwüschen den Bergenund dem See viel wohl gebautes Land und dasUfer ist eben; beyde Küsten sind gleich stark bewohnt,weit sie dem Einfluß der Mittags-Sonne gleich offenstehen. Hin und wieder öfnen sich Seitenthäler, diein den Wpen enden, und in ihren Klüften schöneWaldungen haben. An den rauhesten Plätzen findetman Olivenbäume in beträchtlicher Menge, zwüschenkeronico und li/lenailo bey Leria ist ein gan-zer Wald von diesen Bäumen. An mehrern Orten istdas Ufer mit wohlriechenden Lorbeerbäumen beschat-tet, deren Früchte aber selten gesammelt werden , weilsie von wenigem Werth sind. Die Oliven gedeihen hierbesser als in allen übrigen Gegenden des mayländi-schen Staats, und werfen einen beträchtlichen Nutzenab. Die Wasserfalle, weiche von den Bergen herab-stürzen , erhöhen die Reitze der fruchtbaren Landschaftsehr. Unter denftlbigen ist der sogenannte MilchflußAas L kimns