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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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und kleineren Thalern bestehen, welche nach ihrer ver-schiedenen Richtung eine ungläubliche Verschiedenheitdes Grads der Fruchtbarkeit enthalten. Es führendeswegen auch wenige Hauptmassen in dieses Landhinein.

Aus der deutschen Schweiz giebts vorrMilich dreyWege, durch welche man in diese Gegenden reiset.Vom Rhein her durchs Bündtner-Land, die HerrschaftCleven und über den Comer-See. Von der Reußher über den Gotthard, und das Livener-Thal. Vonder Aar und Rhone her durch IVallis ins Thal?ec-cia und kusio und durchs LavizZarer- und Mayn-thal nach dem Langen-See. Alle diese Wege sindmit Pferden zu bereisen, der leztere nur in den Som-mermonaten , weil im Winter der Schnee zu tief ist.Aus diesen Landschaften kommt man ins mayländischeund piemontestsche Gebiet. In ersteres führt ein Wegdurchs Eauiftr-Thal nach dem Thal , und

über den Lauiser-See und k^rler-o an den Comer-See. Von Mendrys geht eine Strasse nach Comound Varese, die einzigen auf denen man aus derSchweiz ins überige Italien mit Fuhrwerk und Wa-gen unmittelbar fahren kann. Der bequemste Wegnach dem maylandischen und piemontesischen ist ausder Landschaft Luggaris zu Wasser über den Langen-See, dessen östliches Ufer zu Mayland, das westli-che zu piemont gehört. Ins leztere kann man auchdurch Bergwege aus dem Cent- und Onsemoner-Thal der Herrschaft Luggaris, und durchs Thaleavcrgno und keccia aus dem Maynthal, irr er-steres aber über die Brücke l'reiä aus Lmris nachl-uino kommen.

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Hieraus