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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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schatten Lams, Lrrggaris, Mendrys und Mayn-thal zu geben, weil ich sie nach allen ihren Bezie-hungen mir bekannt gemacht habe.

Sie sind von weitem Umfang, dann von derAlp Oamvo i'urkL oder den Grenzen des Mayn-thals gegen Nord bis an die Marchlinie bey Lkiatt»in der Landvogtey Mendrys gegen Süd, sind zwan-zig Stunden Wegs, und von dem Gebirg dannL rottaam Ende des Onlernoner- und Oenr-Thals gegenWest in der Landvogtey Luggaris, bis nachin der Landvogtey Lauis gegen Ost, kann man 12Stunden Wegs rechnen.

Man hak bisdahin noch keine eigene gestochene Char-te von diesen vier den XU ersten Cantons gemeinsamzugehörigen Land/chaften gehabt, wohl aber sind sieStückweise und topographisch, auch etwann perspekti-visch vorgestellt worden. In der grossen Scheuchzeri-schen Charte von der Schweiz sind diese Landschaften zuklein, und die ^ Richtung ihrer Gebirgen und Thälerunrichtig vorgestellt; ich weiß aber keine Charte, in dersie bisdahin viel besser vorkommen; ausser in einer vondem Mayländischen Staat, unter dem Titul: »parreslpettre cieiln ttZro cki tiailgno Lcc.,, SodüNN sindLams und Mendrys sehr lgenau aus einer altenCharte vorgestellt, welche ein Capuziner aufgenvhmen,und ein anderer gestochen hat, die aber von kran-cjsco Liancki unter dem Titul: »Larca LoroZralicL6el 6i herausgegeben worden kist.

Gute Handrtsse, besonders von den Grenzen sindensich wohl in den Archiven des Stands Zürich.

Alle diese vier Landschaften haben noch sehr hoheBerge, sie grenzen wirklich an die allerhöchsten, dahersie von diesen eingeschlossen hauptsächlich aus grösseren

und