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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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men, sondern auch weniger feuchten Dunstkreis / zu-mal nach Maasgab seiner grösser« Entfernung vondem Erdreich/ auf welchem er gelegen, die gröbereDünste der Erde nicht hinaufsteigen mögen; verbindetman diese Umstände mit andern, welche sich auf dasphysische und geographische Cltma dieser Landschaftenbeziehen, und auf die Vegetation Einfluß haben, sowird man finden, daß die Grenzen derselben sehr ab-ändern müssen, und sich einigermassen hieraus dieobige Bemerkung erklären lasse.

Hieher gehört auch die Beobachtung die ich überdie ungleiche Vegetation einiger nahe beysamen gele-genen Gegenden gemacht habe. Der OrtTennero inder Landvogtey Luggaris liegt, z. E. am mittägli-chen Fuß eines hohen Gebirgs, man sollte glauben,- die an demselben sich brechenden Sonnenstrale»die Hiz und also das frühere reif werden der Pflan-zen, besonders der Weintrauben, befördern sollten.Allein gegen über im nemlichen Thal, liegt ganz inder Ebne am nordöstlichen End des Langen-Sees undseiner Sümpfen das Dörfchen ()uarrino, wo dieWeinlese viel früher als in Tennero, und zwar ge-meinlich schon in den August fallt da sie dort erstgegen End des Septembers ist. Die Ursach hievonmag wohl von den der Gesundheit der Menschen we-niger zuträglichen, dem Wachsthum der Pflanzen hin-gegen sehr beförderlichen feuchten warmen Dünsten her-kommen, welche von denk Südwind über den Seeund die Sümpfe herbeygebracht werden, uns umc^isi-rino sich anhäufen.

Die beeden beträchtlichen Seen, welche in die-sen Landschaften sind, haben eine sehr hohe Lage,beyde liegen höher ßals der benachbarte Corner-See.

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