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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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sie wegen ihrer ungefähr gleich weiten Entfernung vonden höchsten Alpen, gegen Süd und Nord für sehrschicklich zu meinen Absichten hielt.

Ueber Kälte und Wärme sieng ich meine Beobach-tung im Nov. 1770 an, und sezte sie ununterbrochenein ganzes Jahr mit einer gewissenhaften Genauheitfort, und fand, daß sich nach zween gleich regulirtenMischelifchen Thermometern, die Grade der Kalteund Wärme an diesen beyden Orten also verhalten:

Tiefster Grad der Ralte.

JmWinterm. Jn Jür.

14

Grade. Au Luggaris y Gr.

Im Christm.

16

- az

s

Im Jenner.

18

- 13

s

Im Hornung.

22

- ii

-

Im März.

ly

- n

s

Im Aprill.

15

- 7

-

Höchster Grad der warme.

Den 16. Aprill.

r

. 6

s

Im May.

- - 12

-

Im Brachm.

15

s 16

s

Im Heum.

18

- 18

s

Im Augstm.

iZ

r 18

-

Im Herbstm.

IZ

- 15

r

2 m Weinm.

10

- 7

-

Dabey ist merkwürdig, daß im Frühling undHerbst, nemlich im May und Weinm. die Hize inZürich grösser als in Luggaris, da es sonst inden übrigen Sommermonaten umgekehrt ist, so daß,wie aus dem folgenden erhellet, der Unterschied vor-nemlich darinn besteht, daß in Zürich die Kalte län-ger und die Hize kürzer dauert als in Luggaris,dann wann man alle Grade der Kälte von jedemMonat zusammenrechnet, so zeigen sich