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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
Entstehung
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die frühesten Feigenarten reif. Ao. 1772. gieng dieRoggen-Ernd den 16. Brachnronat in den frühestenThälern an. Im Anfang Heumonats sahe man dieersten rothen Traubenbeeren. Den 20. Herbstmonathebte man die allgemeine Weinlese an. Im Winter-monat umhängte man die Limonen mit groben Tü-chern, oder Strohmaten vor der Kälte. Die Frö-schen liessen steh den 22. März zum ersten mit Qua-ken hören, der Kuku schriee den 20, Aprtll. DieSchwalben und Spiren zeigten sich zu Lauis nurerst den 4ten May, wo auf eine lange Tröckne häu-figes anhaltendes Regenwetter erfolgte, da hingegeneben diese Böget schon den 29. März zu Basel ge-sehen wurden.

Pflanzen, die das wärmere Clima anzeigen.

Die Pflanzen, welche in diesem Clima vorzüg-lich wachsen, auf der Nordseite der höchsten Alpenhingegen nicht unter freyem Himmel gedeyhen, findfolgende:

Der Feigenbaum.

Loorbeerbaum.

Kirsch-Loorbeerbaum.

Granatapfelbaum.

Olivenbaum.

Cypreß.

Diese werden so gewaltig und groß, daß ganzeHäuser von dem ersten beschattet, und von den aderi-gen Bretter von i bis i 1/2 Schuhe breit gesäget,und zu allerley Hausrath verarbeitet werden können.

Aller Arten Pomeranzen-, Limonen-, Citronen-Bäume kommen zwar nur in Gärten, wo man ih-rer