rer wartet/ fort/ erstere aber stehen in der freyenErde und unter freyem Himmel hallen sie den Winterunbeschädigt aus / wie zu kriUgo und in etlichen Gar-ten und Terazen am Lauiser-See / leztere aber müssenan Mauren und Häusern an Geländern aufgezogenwerden/ und noch mehrere Pflege haben/ die aberim Winter blos darum besteht/ daß man ste mitStrohmatte»/ oder grobem Basch/ oder mit Lein-tüchern umhängt — da man eben diese Bäume aufden Boromeischen Jnsuln und in andern Gärten desmayländischen Staats mit Bretternen Hütten vor demWinter verwahren muß. Ste tragen alle Jahre undungläublich viele Früchte.
Die Myrte/ (IVl)'rru8 communis iralica), derJafmiN/ ( sglminum vuIZgrius L. L. ?.) und derRosmarin-Strauch wachsen zum theil wild/ zum theilaber werden sie in den Gärten zu Zäunen und Be-schattung der Alleen gepflanzt/ und halten in freyerErde den Winter ohne Beschädigung aus.
Der Ginster oder Pfriemenkraut (8parrium lco-pLlium I. ) wächst in solcher Menge an »»gebautenOrten/ und auf den Bergweiden/ daß nicht nur dieKehrbesen davongemacht/ sondern die schlechten Hüt-te«/ oft selbst die Wohnhäuser (wie z. E. zu dio-v2Mo) damit bedeckt werden.
Die Capris-Pflanze (L-ippans) wird in eigensdazu in den Garten-Mauern gebauten Löchern zumBlühen und zur Zeitigung gebracht / wo Lie Wurzelnin die Fugen der Mauern dringen / und daraus ihreNahrung ziehen.
Alle Arten von edeln und feinen Melonen (be-sonders aber kteto rericulLM5 ) kommen in den Gär-ten sehr frühe ohne künstlichen Trieb im freyen Vo-E e s den