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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
Entstehung
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rer wartet/ fort/ erstere aber stehen in der freyenErde und unter freyem Himmel hallen sie den Winterunbeschädigt aus / wie zu kriUgo und in etlichen Gar-ten und Terazen am Lauiser-See / leztere aber müssenan Mauren und Häusern an Geländern aufgezogenwerden/ und noch mehrere Pflege haben/ die aberim Winter blos darum besteht/ daß man ste mitStrohmatte»/ oder grobem Basch/ oder mit Lein-tüchern umhängt da man eben diese Bäume aufden Boromeischen Jnsuln und in andern Gärten desmayländischen Staats mit Bretternen Hütten vor demWinter verwahren muß. Ste tragen alle Jahre undungläublich viele Früchte.

Die Myrte/ (IVl)'rru8 communis iralica), derJafmiN/ ( sglminum vuIZgrius L. L. ?.) und derRosmarin-Strauch wachsen zum theil wild/ zum theilaber werden sie in den Gärten zu Zäunen und Be-schattung der Alleen gepflanzt/ und halten in freyerErde den Winter ohne Beschädigung aus.

Der Ginster oder Pfriemenkraut (8parrium lco-pLlium I. ) wächst in solcher Menge an »»gebautenOrten/ und auf den Bergweiden/ daß nicht nur dieKehrbesen davongemacht/ sondern die schlechten Hüt-te«/ oft selbst die Wohnhäuser (wie z. E. zu dio-v2Mo) damit bedeckt werden.

Die Capris-Pflanze (L-ippans) wird in eigensdazu in den Garten-Mauern gebauten Löchern zumBlühen und zur Zeitigung gebracht / wo Lie Wurzelnin die Fugen der Mauern dringen / und daraus ihreNahrung ziehen.

Alle Arten von edeln und feinen Melonen (be-sonders aber kteto rericulLM5 ) kommen in den Gär-ten sehr frühe ohne künstlichen Trieb im freyen Vo-E e s den