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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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den zur Zeitignng , alle Arten der feinsten Garlen-Ge-wachsm , gedeyen nach Wunsch. Toback wird hin undwieder besonders in den Gärten der Klöster mit gu-tem Erfolg gebauen.

Die Weinreben kommen in der ganzen Schweizzu keiner solchen Vollkommenheit, wie an den steilenUfern des Langem und Lauiser-Sees, würden die Ein-wohner mehrern Fleiß auf die Wartung derselbenwenden, so könnte man noch viel feinern Wein darausziehen, als wirklich geschieht. Es sind wenige Thälerin der italienischen Schweiz, in denen der Wein nichtLis weit an die Gebirge hinauf noch zur Reifheit ge-lange. Der Boden und das Clima ist dem Weinbauso zuträglich, daß Ao. r?79. aus einem einzigen Wein-stock, der aber allein eine ganze Laube bekleidet, isBrenten Wein, jede zu go Maaß, gezogen wordensind, welches vast unglaublich scheint, wenn mannicht weißt, daß eine einzige Rebe bis auf ;o Ellenlang Wachst. Die sogenannten Trauben aus Palä-stina, welche eine Ellen lang werden, kommen zuLruLisäs im mendrystschen zur Zeitigung.

Thiere, welche das wärmere Climat anzeigen.

Obschon in den Seen viele Fische, unter den Vö-geln eine Menge aus allen Classen und Gattungen,und auch verschiedene vierfüßige und Amphibien indiesen Landschaften gefunden werden, die nie oder sehrselten ander Nordseite der Alpen anzutreffen, so über-gehe ich jez doch ihre Benennung hier, weil es zuweitläufig wär, sie nach ihren Kennzeichen zu beschrei-ben; nur allein bemerke ich unter den Insekten dieMenge Cicaden von allen Arten, die Scorpionen,

die