meynte Gold blos ein feiner Schwefelkies war, denman häufig und in verschiedenen Thalern antrift.
Mit mehr Hofnung guten Erfolgs könnte man imMaynthal die Berge öfnen, indem unverdächtigeSpuhren, daß man feines Gold darin fände. Aechtehelle Granaten fand ich selbst auf den Bergen zwi-schen Maynthal und Verlies, und in derselbenMutter Stein entdeckte ich (Quecksilber; so seltsamdieses auch scheint, so gewiß ist es.
CrystaUen findet man in den nördlichernBergen, fie find zwar sehr klein, aber fein und klar,und kommen in ihrem Feuer dem Diamant von allenschweizerischen Crystallen am nähesten. Die schönstenund häufigsten werden in den ans wallis steifendenBergen angetroffen, oft am schönsten in den Bergbä-chen nach einem Austritt derselben.
Der LaveZZstein den man im Thal?ccciagrabt, und zu aller Arten Kochgeschirr drechselt, istbesser als der, den man in der Herrschaft Rlevmin Vündten findet.
Marmor findet man an mehreren Orten, und- von mancherley schönen und zum theil seltenen Gat-tungen, aber nur an einem Ort, nämlich zuim Amt Lauis, ist sein Bruch und Bearbeitung einNahrungszweig der Einwohner, er läuft dort überalzu Tag aus, und dieses erleichtert die Mühe sehr.
Man bricht an verschiedenen Orten im AmtLuggaris und Maynthal einen schönen Granit,den man zu 10 Schuhe langen Pfeilern zu Stüzen fürdie Weinlauben verarbeitet. In gleichen Gegendenbricht man auch einen Glimmer-Schiefer, der an-statt der Ziegeln zu Bedeckung der Dächer gebrauchtwird. Auf den Grenzen des LaviZZara- und Mazm-
Thals