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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
Entstehung
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Thals ein sonderbares Gestein, das wie ein Halbme-tall aussieht, und an seinem Ort naher beschriebenwird: auch eine Art Granit so zu Stuben-Oefen für-treflich bearbeitet und ausgeführt wird. Die Einwohnernennen ihn Q ugila, er ist dem ähnlich, der auch am Gott-hard bricht, und Gildstem genennt wird. Rttlksteinestndet man wenig, in den Flüssen des Maynthalsgar keine, in der Herrschaft Lauis sind sie häufiger.

Noch seltener ist die Thon-Erde, nur an denUfern des Sees findet sich etwann solche. Torf habeich nirgends entdecken können, er ist gänzlich unbe-kannt in diesen Landen, eben so wie die Steinkollen,obgleich man beydes mit Nuzen gebrauchen könnte.Da das Holz auch hier, wie aller Orten, sonderlichwegen der häufigen Ausfuhr, je länger je theurer wird.

Die Erdarten sind nicht sonderlich verschieden,durchgehends suchet man einen lockern sehr fruchtba-ren, leichten, mir wenig Steinen untermischten Bo-den, der zu aller Arten Wanzen sehr geschickt ist,sich mit leichter Mühe bearbeiten läßt, aber in denhöhern Bergthälern nicht gar tief ist, wo die wil-den Bergwasser oft den besten oben ab wegschwemmen.

Erzeugnisse des Pflanzenreichs.

Wo nur immer Wem gehauen wird, und diesesgeschiehet bis wett in die Bergthäler hinauf, da ge-deyt er sehr wohl, und wachst in mittelmäsigen Jah-ren so viel, daß er nicht nur für das Bedürfnis die-ser Orten hinreicht, sondern auch noch in die Thälerverführt wird, deren Clima seinen Ban nicht mehrzuläßt. In reichen Jahrgängen wächst genug für dasganze Land. Ao. 178s- gabs so viel, Laß der schlech-te gar keinen Kauf hatte, und eine Brente (;o Maaß)des geringsten nur zo Lolch oder n/2 i.r. galt (de-ren