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zengnis welches das Thal Onfevnon an andere über-liefern kann. Nicht nur wird alles Roggenstroh die-ses ganzen Thals auf solche Weise ausser das Landverkauft, sondern die Einwohner gewinnen mittelstdes Vehandelris und Flechtens deffelbigen annoch einentäglichen guten Handverdienst. Wre beträchtlich dieseHandelschaft seye, wird steh aus der näheren Be-schreibung dieses Thals selbst im Verfolg zeigen.
Allgemeine Bedürfnisse.
Ungeachtet des sanften Climats, der Fruchtbar-keit einicher Gegenden, und der köstlichen Produktenderselben, mangelt diesen Landschaften das, was ge-wöhnlich den wohlbevölkerten Bergländern abgeht,nämlich ein Theil der vast unentbehrlichsten Lebens-mittel , die sie steh aus der Nachbarschaft Herbeyschaf-fen müssen. Wie sie das entbehrliche von den Früch-ten ihrer Gebirge gröstentheils dem mayländischenStaat zuführen, so überläßt dieser ihnen hinwiederdas überflüßige seiner ergiebigen Ebenen.
Sie bedürfen forderst das Salz. Dieses erhal-ten sie vermittelst der Handelschaft, welche der Lands-herr von Mayland damit treibt. Alten Verkomm-nissen zufolg hat sich der angrenzende piemontesischeStaat des Salzhandels gegen die Schweizer völligbegeben, Mayland aber sie damit um einen gewis-sen billichen Preist zu versehen sich verpflichtet. Essoll Meer-Salz und zwar Tunesisches seyn; jedoch istszweyerley, das bessere heißt Ssicme, das schlechtereso eine Beymischung hat, Salms , kostet auf den Sack50 (lvi6i) weniger als jenes. Die Niederlage desSalzes für die Schweizer ist zu lvtacs§no am Lan-gen-