Sinsfa giebt weder süsse schmackhafte Trauben,noch angenehmen aber vielen Wein, und wird an Or-ten gepflanzt, die sonst dem Brenner ausgesezt sind,weil diese Rebart nichts davon leidet.
Selisk ist von ähnlichen Eigenschaften, sie giebtvielen aber sehr schlechten Wein, ist aber den Krank-heiten der überigen Reben am wenigsten unterworfen,und sehr dauerhaft.
Die rothe Mascatella hat länglichte und sehrgrosse Beeren, die Saftreich, süß und angenehm vonGeschmack sind, selten von lebhafter dunkler, sondernvon einer Mißfarb werden; sie gleichen -er Bachara-cher und der griechischen Dach-Traube.
Die weiften Trauben-Arten, welche häusiggepflanzt werden, sind die weiße potagera, welcheästig und nicht sonderlich gedrängte aber die allergröß-testen Beeren geben, wenn sie an Lauben und Spa-lieren gezogen, oder sonst wohl gedüngt werden;man sindt Beeren die r 1/4 Zoll im Durchmesserhaben. Diesen gleichen die in der deutschen Schweizsogenannten welschen Trauben, die einen sehr gu-ten Wein geben, und fruchtbar sind.
Gkiava gleicht den in der deutschen Schweiz so-genannten Malvasier-Trauben; sind schon im Angst-monat reiff, haben sehr grosse lange Beeren, die ganzfladderhaft und ästig stehen. Heißen auch kluftarel-lone 6i sind wegen ihrem fleischigen, zer-
fließenden, gewürzten Geschmack zum Essen die besten,halten sich sehr lang, wenn sie aufgehängt werden,und werden eher geschrumpft!, als faul, und trock-nen völlig ein, so daß man sie Jahrelang aufbehal-ten kann. Sie geben einen sehr starken Wein.
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