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Sittenlehre in Fabeln und Erzählungen für die Jugend : Nebst einer Abhandlung über die Frage: Sind die Fabeln eine Uebung für Kinder, oder sind sie es nicht? / mit Kupfern von J. R. Schellenberg
Entstehung
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Vorreb tz.

Zchlrmg, bei kurzen Fabeln liessen sie keinen ttMsstand ihrem Gedächtniß entwischen, faßten dieCharacter der handelnden Thiere genau ins Auge,erzehlten Mir die Fabel richtig und in der Ord-nung nach, und in ein paar Wochen, wurdeschon mehr als die Hälfte der, von mir gewähltenFabeln, errathen Allein da ich zu diesem Spie-le mehr nicht als höchstens den sechsten Theil derLafontainischen Fabeln brauchen konnte, warenwir sehr bald mit unserm Autor zu Ende - NachLasontainen, wählt ich Richertt; freilich fielen dieKupfer weg. Das errathen gieng schon schwerer,allein nach einiger Uebung giengs doch. Auf Ar-cher ließ ich Desbillons folgen, dessen Gedrängt,hert und Kürze ihnen äusserst gut zu statten kam,nach Desbillons Aubert, wo ich freilich weit öf-ter als bei allen vorigen nachhelfen mußte, nachdiesem La Motte, der wieder Kupfer, aber frei-lich elende hatte. Bei diesem giengs am schwer-sten her, doch überwand auch hier anhaltende'Uebung die Schwierigkeiten. Endlich erzehlt ichihnen einige von eigner Erfindung. Mit diesenhatten meine Kinder die meiste Freude, weil siePapa selber gemacht hatte. Um diesem Spie-le Neuheit und Abwechslung zu verschaffen,bracht' ich in müssigen Stunden die vorher* * s münd-