Den Klugen sucht umsonst der Schurke zu derüken -Er lacht der plumpen List, kehrt spottend ihm dm
Rüken.
Der Spiegel.
Nach Aubert.
Ä6as kan nicht Menschenwiz und Menschenfleiß er-gründen?
Ein Künster, den die Welt als Virtuose pries,Konnt' einen Spiegel einst durch seltne Kunst erfinden-Der deutlich jedem seine Fehler wies.
Auf offnem Markte ward, mit seinem Werk zu
prangen
Der Zauberspiegel aufgehangen.
Bei diesem Meisterstük stand jeder Bürger still,
Wer ists, der sich nicht gern im Spiegel sehen will?Wenn, und in welcher Stadt sich dieses zugetragen,Kan ich, weil ichs nicht weiß, dem Leser, auch nicht
sagen.
Genug, daß es in einer grossen StadtSich ehmals zugetragen hat.
Beate, die die Welt durch Frömmelei will blendenErscheint zuerst mit demuthsvoüem Blik,
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