Irr braunem Nachtgewaud, und mit gefaltnen
Händen;
Gast in den Spiegel, geht mit sich vergnügt zurük.^Gottlob, dtß bin ich nicht—Mir mahlt der Spie-gel Lügen,
»Durch Heuchelei will ich Gott und die Welt nicht
trügen!
^Gevatter Orgon — Ja, gewiß der muß es seyn :»Der glaubt durch Kirchengehn, und durch Castein,
und beten,
»Durch falscher Andacht Flitterschein;
»Sich von der Hölleglut, die schon ihn brennt, zrr
retten;
»Weil er als Jüngling schon durch schnöder Lüste Reiz,»Im Alter durch Bestechung, Wucher, Geiz,
»Sie nur zu sehr verdient zu haben fühlet,
»Und statt des Reuenden des Heuchlers Rolle spielet.In grauem Haar, gebükt, langt Haspagon izt an,Zieht aus der Lasche feirlich seine Brille,
Ein Viertelstündchen steht er vor dem Spiegel stille,Doch ohne daß er sich darum erkennen karr.
»Diß bin ich nicht, ruft er, laut sagt mirs mein
Gewissen,
»Viel eher mags Elpin mein lieber Vetter seyn,»Der schlurfet fremdes Gut, wie Schwämme Mast
fer ein;
^-Nichts fühlt der Schurke von der Reue Schlan-genbissen.