Des reichsten Weihrauchs feinster Duft,
Erfüllt mit Wolgeruch die ganze Luft.
Er sieht den ganzen Saal geschmält mit Blumen-kränzen ,
Sieht Gold und Silber/ wofern Blik auch hinsinkt?
glänzen.
Sein Lager war gefüllt vom feinsten EiderdaunEr reibt die Augen, darf kaum seinen Sinnen traun»Er klingelt, gleich erscheint ein buntes Heer Lakayen,Die Aug' und Ohren nur DamocleS Dienste weihen.Die Sclaven schienen ihm, wie Gauymeden schön,Mit Silber reich verbrämt, im himmelblauen Kleide?Wie Mädchen zart und weiß, in jedem Zuge Freude«.Doch schöner noch ließ sich ein Grupp von Nymphen
sehn.
In rosenfarbnem Kleid, das leicht den Leib um-wallet,
Und Frühlingswölkgen gleich, bis auf die Waden
fallet;
Von Grazien gedreht, schien jeder Nymphe Bein;Ihr Schritt war zephirlich, die Füßgen nett und feilt.Alban mahlt frischer — nicht die junge Morgenröthe,Erhebt sie glühend sich aus ihrem Rosenbrete,
Als ihre Wangen sind — und weiß, wie LilienSind Busen, Hals und Hand, kurz, jeder Aug
gleich schön.
Die Mittagsstunde naht, schon steht auf erstes Wink»Ein königliches Gastmal da.
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