Die Schüsseln sind von Gold aus Anqola,
Die Tafel Elfenbein / der Fuß Corallen Zinken.Doch / was Damocles noch am liebsten seht,
Ein Schenktisch, der so bunt, als Iris Bogen,
glüht,
Und Weine, wie sie nur Olympus Gäste trinken,
Von Heben eingeschenkt, die sanft zum Kusse winken.Hier prangt mit göldnem Kamm ein stolzer Auerhahn,Mit Augen von Rubin, es blendt sein Perlenzahn.Mit Iaspen ausgeschmükt erscheinen Ortolane,
Dort in Falernersaft sich badende Phasane.
Der Thiere Schreien, und der Harme schönste Zier-Grinzt hier mit offnem Mund — ein drohend Pan-
terthier.
Hier blüht ein Eberkopf, von Chierwein durchdrungen,An FlorenS Töchtern reich, von Blikken schon ver-schlungen.
Dort Schweine zizzenweiß, wie frische Milch und zart.Mit Salmen Jüngezchen in Nelkensaft gepaart.
Doch nicht den Magen bloß, auch Ohr und Herz zu
nähren ,
Läßt unsichtbar, so sanft als Harmonie der SphärenSich ein Concert von Instrumenten hören.
In weissem Unschuldskleid tritt dann ein Nympbenchor,Schön wie die Grazien, wie Heben schlank hervor.Süß schallt die Melodie der reinsten Silberkehle,
So schmelzend klagt ihr Leid im Lenz nicht Philomele.Pald flößt ein muntres Lied des Wechsels Freuden ein.
Da-