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Lebensgeschichte Johann Kaspar Eschers, Bürgermeisters der Republik Zürich / [David von Wyss]
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143
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Posepcheis hie Mehre der sgwmtlichenGemeinden überihre Vorschlage hatte« eintreffen soffen.

Au Abwertung dieser Mehre in Chur erhieltenheyde Gesandten von Hguse Befehl, und wqnhtendie Zwischenzeit gröstentheils zu Beylegung einige?Pcivatßreitigk.ejten an, welche einen nicht geringenEinfluß in die öffentlichen hatten. Auch halsen sieden Entwurf eines Abschieds des Bundestages zuJlauz für die Gemeinden des Gotthausbund^ indas Reine bringen. Am ersten November, zeigte essich, daß alle 23 votierenden Gemeinden diesesBundes, und etwas Zeit hernach, daß auch ausden qndern Bünden, deren Häupter diese Verspä-tung mehrmals entschuldigt hatten, 15 Gemeindendie Vorschläge der Gesandten mrbedingt, y mit ei-nigen Erläuterungen, hingegen aber 1;, nttistenrsheils aus dem Graubund, die Friedensvorschlägeeines Unbekannten, und endlich zwo weder di?«inen noch die andern genehm hielten. Esther, undWattenwyl gaben sich hierauf alle. erdenkliche Müh?von den Bundeshauptern, welche diese Mehre selbstnach Chur gebracht hatten , und dießmal, ohne ge-gen den Vorsitz des Präsidenten von Salis zu pro-testiren, friedlich mit einander in Konferenz, getre-ten waren, eine deutliche Erklärung zu erhalten,daß die Republik den vorgeschlagnen Vergleich an-nehme. Allein alles was sie nach einem langenBriefwechsel auswirken konnten, war eine unbe-stimmte Erläuterung jener Mehre, und von Heikedes Gotthausbundes und des X. Gerichten Bun-des die Versicherung, daß der Friede, weil derGraubund sich einer gesetzlichen Mehrheit.unterwer-fen müsse, Wider hergestellt sey. Unterdessen be-hauptete der Landrichter des Graubundes, seinePrinzipalen könnten sich itzt eben so wenig, als zu-